Die Stopp-Bayer-CO-Pipeline-Initiative hat den NRW-Landtagskandidaten im Kreis Mettmann, im östlichen Teil Düsseldorfs und Solingen folgende 5 Fragen gestellt:
Diese Fragen sollten mit Ja/Nein beantwortet werden.
1. Sind Sie grundsätzlich dagegen, giftige Gase - wie Kohlenmonoxid
bei der CO-Pipeline - durch Wohngebiete zu leiten?
2. Setzen Sie sich dafür ein, Bayer in Gesprächen zum Stopp
des CO-Pipeline-Projektes zu bewegen ?
3. Werden Sie im Landtag konsequent kritische Anfragen im Sinne
der betroffenen Bürger/-innen dazu stellen?
4. Werden Sie einer Aufhebung des Rohrleitungsgesetzes zustimmen?
5. Werden Sie auch zustimmen, wenn das Land NRW Schadenersatz
leisten muss?
Die Tabelle der Antworten sehen Sie unten!
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Die Kreisgruppe Mettmann lädt ein zu einer Wanderung um den Eignerbach (7,5 km)am 11.Mai 2012 18 Uhr
Treffpunkt Parkplatz "Kleine Schweiz"
Wimmersberger Straße 125
42553 Velbert
Kontaktadresse Götz-Reinhardt Lederer; Am Kalkofen 25;
42489 Wülfrath
Email: goetz.lederer@t-online.de Tel.: 02058 72497
Mit freundlichen Grüßen Götz–Reinhardt Lederer

Aus der Laudatio von Götz.R. Lederer zur Umweltpreisverleihung an das 3M-Werk in Hilden - der größte 3M-Fertigungsstandort Europas - am 12.März 2012. Werksleiter Hartwig Davidhaimann und Gert Behling, Direktor Produktion, Technik, Arbeits- und Umweltschutz, freuen sich mit Hildens Bürgermeister Horst Thiele, Kreisumweltdezernent Nils Hanheide und MitarbeiterInnen des Werkes über die Auszeichnung:
"Umweltschutz zahlt sich aus" das ist genau das Schlagwort, das wir immer wieder Vertretern der Wirtschaft entgegenhalten, wenn sie mit wirtschaftlichen Argumenten Umweltmaßnahmen ablehnen. Die Worte könnten also vom BUND sein, sind es aber nicht. 3M hat schon im Jahr 1975 mit dem 3P Programm begonnen. "Pollution Prevention pays" auf deutsch "Umweltschutz zahlt sich aus". Alle fünf Jahre gibt es bei 3M neue Ziele für den Umweltschutz. 3M hat sich damit zu seiner Verantwortung im doppelten Sinne bekannt. Schonung der Umwelt und Nachhaltigkeit, auf der einen und wirtschaftlichen Erfolg auf der anderen Seite. Das Ziel war und ist es, das umweltbewusste Denken und Handeln der 3M Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu fördern. Arbeitsteams sollen mit innovativen Ideen dazu beitragen, Umweltbelastungen bereits an der Quelle zu reduzieren.
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Der Jahrestag der Katastrophe von Fukushima ist Anlass, die Menschen in Japan weiter gegen die unmenschliche Atomtechnik zu unterstützen.
Atomausstieg jetzt und sofort ist am 11.03.2012 Groß-Demonstrationen u. A. in Gronau das Motto und Sie können mit machen.
In Hilden stehen BUND und MUT - wie im letzten Jahr – bereit, einen Bus nach Gronau zu organisieren.
Noch immer leiden die Menschen in Japan unter den Folgen der Atomkatastrophe. Dieses Leiden wollen wir wieder öffentlich machen und zum Jahrestag der Reaktorkatastrophe den Menschen in Japan weiter unsere Solidarität zeigen.
Auch wenn in Deutschland als Folge der dortigen Kernschmelze einige AKW abgeschaltet wurden, steht der Ausstieg aus der Atomenergie hierzulande immer noch aus.
Solange zehn Prozent aller AKW weltweit mit angereichertem Uranbrennstoff aus Gronau versorgt werden, kann von einem Ausstieg aus der Atomenergie auch hier in NRW keine Rede sein!
In Deutschland finden am 11.03.2012 Großdemos gegen die Atomkraft statt. Auch wir wollen dabei Zeichen setzen, Solidarität mit Japan zeigen und den Ausstieg aus der Atomkraft „mit den Füßen“ fordern.
Mitstreiter melden sich bitte verbindlich an bei:
Dieter Donner – 02103 65030 – dietersdonner [@] arcor.de oder
Ursula Probst – 02103 47816 – mail [@] muthilden.de
Voraussichtliche Kosten ca. € 15,00, Abfahrt Hilden Lindenplatz ca. 11:30 Uhr
Ablauf Demo in Gronau:
Start: 13.00 Uhr am Bahnhof Gronau
Ablauf: Auftaktkundgebung am Bahnhof in Gronau (ab 13.00 Uhr), anschließend Demonstrationszug zur Kundgebung vor dem Tor der Urananreicherungsanlage
Abschlusskundgebung: ab 16.30 Uhr vor dem Haupttor der URENCO Schauen Sie auf www.muthilden.de nach
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Die SPD im Kreis lädt zu einer Infoveranstaltung zu Fracking im Kreis Mettmann ein.
Einer der Podiumsteilnehmer ist Dirk Jansen vom BUND - Landesverband NRW.
Wenn Sie das Thema bewegt oder Sie davon noch nichts gehört haben , sollten Sie diese Veranstaltung nicht verpassen!
Am Donnerstag, 15. März 2012 auf in den Club in der Hülsbecker Straße 16, 42579 Heiligenhaus. Start ist 19 Uhr mit der Info-Veranstaltung Fracking.
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Am Samstag, den 21. April 2012 bietet der BUND allen NaturfreundInnen eine Bus - Exkursion in den angestrebten Nationalpark Teutoburger Wald/Senne/Eggegebirge an. Um 15 Uhr ist Treffpunkt an der Jugendherberge, Hermann-Kleinewächter-Str.1 in 33602 Bielefeld. Vor dort geht es via Augustdorf mitten durch den ehemaligenTruppenübungsplatz Senne nach Bad Lippspringe zum Forstamt Steinbeke,dem "Informations Nationalpark OWL". Je nach Wetter folgt eine mehr oder weniger lange Wanderung am Südwest-Rand der nördlichen Egge. Rückfahrt durch den Teutoburger Wald und Rückkehr gegen 19 Uhr in Bielefeld. Anschließend werden wir gemeinsam zu Abend essen und den Tag in gemütlicher Runde ausklingen lassen.
Verbindliche Anmeldungen bis zum 20. März an bund.nrw@bund.net
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Die neue BUNDnessel für 2012
ist online.
Das Jahr 2011 war rasant und
für alle, die sich dem Schutz
von Mensch und Natur
verschrieben haben, von großen
Katastrophen aber auch von kleinen
Erfolgen geprägt.
Durch den Druck der Menschen, die
auf der Straße abstimmten, musste
die Regierung den Ausstieg vom Ausstieg
vom Ausstieg aus der Atomwirtschaft
starten.
In dem Dauerproblem CO-Pipeline hat
das Verwaltungsgericht festgestellt,
dass die Genehmigung rechtswidrig ist.
Dennoch tut die Politik Nichts und lässt
Bayer weiter “sein Spiel mir das Lied vom Tod”
treiben. Aber die Initiative ist stets wachsam
und hat weiter die volle BUND-Unterstützung.
Heiß diskutiert wurde auf der Veranstaltung
des Landschaftsbeirates zum Geocaching. Aber es
nutzte auch dem gegenseitigen Kennenlernen
und sogar eine Infobörse wurde gestartet.
Zur Verbesserung der Situation unserer Bäche
tut sich was; so ist jedenfalls nach den Workshops
des BRW zu hoffen.
Zum Hochpfad im Neandertal, der gar nicht mehr
so hoch im Kurs steht - und zur A44, zu der es zum
Jahresende noch zwei richterliche Klatschen für
StraßenNRW gab, sind die Neuigkeiten
zu lesen.
Denkwürdiges zur Wärmedämmung, über
Stadtwerke in Mettmann, den Einsatz am
Kesselsweier und ein Buch über den
Steinbruch Hofermühle sind weitere
Themen.
Aber auch Trauer berührt uns, da wir uns
von einer langjährige Mitkämpferin für die
Natur verabschieden mußten,
von Annelotte von Puttkamer.
Wie immer zu Anfang eines neuen Jahres
laden wir auch 2012 unsere Mitglieder
zu unserer Versammlung ein.
Kommen Sie und informieren Sie sich aus erster Hand!
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Die Stadtwerke Mettmann sind als Gesellschaft schon gegründet. Allerdings soll erst im nächsten Jahr entschieden werden, mit welchem Partner und wie die Versorgung in Mettmann betrieben und gestaltet werden soll. Zur Diskussion über wirtschaftliche Bedingungen, ökologische und ökonomische Vorteile, die Bewertung unterschiedlicher möglicher Partner lädt deshalb die BUND-Kreisgruppe Mettmann rechtzeitig vorher die betroffenen Bürgerinnen und Bürger ein.
Solch eine öffentliche Diskussion und Information halten wir für notwendig und hilfreich. Sie hoffentlich auch!

- RP-FOTO: STASCHIK: Sven Kübler (r.) bei der Übergabe des BUND-Energiepreises an Clemens Hölter.
Rheinische Post vom 31.03.2011: "HAAN (-dts) Der NRW-Landesverband des Bundes für Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND) hat einen Energiepreis verliehen. Ausgezeichnet wurde der Haaner Clemens Hölter.
Die mit 500 Euro dotierte Ehrung überreichte Sven Kübler im Namen der BUND-Kreisgruppe Mettmann. „Gerade im Hinblick auf die Katastrophe in Japan und die Atomdiskussion bei uns wird das Thema Energieeinsparung und -effizienz vernachlässigt", meinte Kubier. Genau das aber seien die Schwerpunkte des Engagements von Clemens Hölter. „Die Auszeichnung trifft gerade jetzt den Richtigen."
1992 legte Hölter die Ökobase-Datenbank in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt auf, die sich bis 2005 zum Ökobase Umweltatlas entwickelte. Im Jahr 2000 rief er die Aktion No-energy ins Leben und startete mit der Ausleihe von Energiemessgeräten. 2004 entwickelte Hölter die Stromsparerpla-kette, die inzwischen in Tests von Fachzeitschriften des Springerverlages zu einem wichtigen Kriterium wurde. Er tüftelte auch die kabelgesteuerte schaltbare Steckerleiste aus, packte Energiesparkisten für Schulen. Immer wieder warb Hölter gemeinsam mit dem Umweltbundesamt bei Messen für das Stromsparen. Vor einigen Wochen beleuchtete er bei der Enertec in Leipzig einen ganzen Messestand mit 20 LED-Taschenlampen. Die von Hölter gegründete No-energy-Stiftung kooperiert jetzt beim Haaner Handwerkermarkt mit der Wirtschaftsförderung."

Nicht nur Mitgliedern wollen wir die Möglichkeit geben, sich über die Arbeit der BUND-Kreisgruppe und die zukünftige NRW-Umweltpolitik zu informieren und darüber zu diskutieren.
Auf der Jahreshauptversammlung der
BUND-Kreisgruppe Mettmann
am 18. Februar 2011
in der Cafeteria des Bürgerhaus,
Mittelstraße 40, 40721 Hilden
ab 18:30 Uhr
werden auch wieder aktuelle Themen wie die CO-Pipeline, der Hochpfad im Neandertal oder die A44 zur Sprache kommen. Auch hierzu sind Gäste herzlichen willkommen.
Die grün – rote Koalition hat sich einiges vorgenommen und das Umweltministerium wird sicher dabei eine tragende Rolle übernehmen.
Zu dem Thema „Umweltpolitik zwischen Industrie und Mensch“ wollte der Umweltminister in Hilden anlässlich der Jahreshauptversammlung der BUND-Kreisgruppe referieren.
Da dies aus Termingründen nun nicht möglich ist , haben wir seinen
engsten Mitarbeiter und Leiter des Ministerbüros Viktor Haase gewonnen,
die zukünftige Politik des Umweltministeriums darzustellen.
Der Vortrag von Viktor Haase beginnt um 20 Uhr.
Hierzu möchten wir auf das beigefügte Plakat verweisen.
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Die neue BUNDnessel für 2011 ist jetzt auch online zu lesen.
Nicht nur die Frage, wie geht es weiter mit dem Masterplan Neandertal beschäftigt uns. Auch für den Erhalt eines eigentlich gesetztlich geschützten Biotops - hier des größten Röhrichtbestands in der Region - im Eignerbach-Klärbecken in Wülfrath unternehmen wir einen neuen Versuch.
Den im letzten Jahr gemachten Vorstoß - mit der Veranstaltung zum kommunalen Flächenmanagement " Stadtentwicklung im Zeichen demografischer Entwicklung und kommunaler Finanznot - Neue Instrumente für das strategische Stadtmanagement" - verfolgen wir weiter.
Also schauen, lesen und staunen Sie über die Infos in der neuen Bundnessel.
Die Bedeutung des Eignerbach-Klärteiches haben wir in der Print-BUNDnessel 1/2010 beschrieben. Als Anfang des Jahres der Planfeststellungbeschluss an die Kalkwerke erging, hat der BUND nicht nur bei der Kreisverwaltung interveniert, den Naturschutz besser zu vertreten; wir haben auch Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss erhoben. Und zusätzliche, da zwischenzeitlich mit der großflächigen Rodung von Röhrichtbeständen und der Verfüllung begonnen wurde (wie auf den Bildern zusehen), haben wir um vorläufigen Rechtschutz nachgesucht. In der ersten Instanz - beim Verwaltungsgericht Düsseldorf - wurde uns dieser Schutz verwehrt; deshalb haben wir nun Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht in Münster eingereicht. In umfangreichen Schriftsätzen wurden die Argumente ausgetauscht und wir sind gespannt, ob wir für die Natur jetzt zumindest erstmal einen vorläufigen Schutz erreichen können.
Jetzt deutet sich auch noch eine weitere Kompromissmöglichkeit an. So stellte sich mittlerweile heraus, dass die Befestigung des Klärteichdammes möglich ist, ohne die besonders sensiblen und gesetzlich ( § 62iger Biotope) geschützte Bereiche, wie sie auch die Landesanstalt für Naturschutz (LANUV) festgestellt hat, verfüllen zu müssen. Damit wären den bedrohten Tier- und Pflanzenarten schon sehr geholfen.

Die BUND-Kreisgruppe Mettmann lädt zu einem spannenden und
sehr aktuellen Thema ein:
Stadtentwicklung im Zeichen demografischer Entwicklung und kommunaler
Finanznot - Neue Instrumente für das strategische Stadtmanagement
Dienstag, dem 22.Juni 2010 um 16:00 Uhr
Kreishaus I ; Kleiner Sitzungssaal; Raum 1.604;
Düsseldorfer Straße 26; 40822 Mettmann
Kann sich eine Kommune ein weiteres Siedlungswachstum leisten?
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in der Zukunft?
Welche Standortqualitäten müssen verbessert werden?
Welche Entwicklungsziele passen zu unserer Stadt und was muss getan werden, um diese Ziele zu erreichen?
Räumliche Planung heißt heute, mit den Folgen des demografischen Wandels zu rechnen und sich auf zentrale Herausforderungen der Stadtentwicklung zu konzentrieren. Auch in prosperierenden Regionen geht es um die Stärkung von Bestandsqualitäten sowie intelligente Strategien zum Stadt und Infrastrukturumbau.
Passgenaue Lösungen und erfolgreiche Strategien erfordern das genaue Wissen um den Ist-Zustand und die Entwicklungsmöglichkeiten und -grenzen
in einer Stadt. Dafür bedarf es geeigneter Instrumente, die eine zukunftsfähige Strategieentwicklung unterstützen. Praktikable Lösungen für die räumliche Risikoanalyse, das laufende Stadtentwicklungsmonitoring oder das notwendige Qualitätsmanagement gewinnen zunehmend an Bedeutung.
In der Veranstaltung werden Anforderungen sowie neue Ansätze und Instrumente der Stadtentwicklungsplanung vorgestellt und anhand von Praxisbeispielen diskutiert.
Aus allen kreisangehörigen Städten haben sich Fachleute angemeldet.
Die Bedeutung des Eignerbach-Klärteiches haben wir in der Print-BUNDnessel 1/2010 beschrieben. Als Anfang des Jahres der Planfeststellungbeschluss an die Kalkwerke erging, hat der BUND nicht nur bei der Kreisverwaltung interveniert, den Naturschutz besser zu vertreten; wir haben auch Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss erhoben. Und zusätzliche, da zwischenzeitlich mit der großflächigen Rodung von Röhrichtbeständen und der Verfüllung begonnen wurde (wie auf den Bildern zu sehen), haben wir um vorläufigen Rechtschutz nachgesucht. In der ersten Instanz - beim Verwaltungsgericht Düsseldorf - wurde uns dieser Schutz verwehrt; deahalb haben wir jetzt Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht in Münster eingereicht. In umfangreichen Schriftsätzen wurden die Argumente ausgetauscht und wir sind gespannt, ob wir für die Natur jetzt zumindest erstmal einen vorläufigen Schutz erreichen können.
Jetzt deutet sich auch noch eine weitere Kompromissmöglichkeit an. So stellte sich mittlerweile heraus, dass die Befestigung des Klärteichdammes möglich ist, ohne die besonders sensiblen und gesetzlich ( § 62iger Biotope) geschützte Bereiche, wie sie auch die Landesanstalt für Naturschutz (LANUV) festgestellt hat, verfüllen zu müssen. Damit wären den bedrohten Tier- und Pflanzenarten schon sehr geholfen.
Anlässlich der Versteigerung neuer Funkfrequenzen durch die Bundesnetzagentur in Mainz warnte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland kurz BUND vor einem massiven Ausbau der Mobilfunknetze vor allem in ländlichen Regionen. Weil es auf dem Land an leistungsfähigen Glasfaserkabeln mangele, sei dort die Attraktivität von Funktechniken besonders groß. In der Folge sei mit einer höheren Elektrosmogbelastung zu rechnen. Über die Langzeitwirkungen der Mobilfunkstrahlung auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt sei noch viel zu wenig bekannt. Die in der Europäischen Union geltenden Grenzwerte für Elektrosmog aus Mobilfunkanlagen halte auch das EU-Parlament für unzureichend. Außerdem fehlten Schutzmaßnahmen für die Anwohner der Sendestationen.
Bernd Rainer Müller, BUND-Mobilfunkexperte: „Um mögliche Umwelt- und Gesundheitsschäden zu vermeiden, dürfen die Funknetze nicht weiter ausgebaut werden. Stattdessen müssen immissionsarme Kommunikationstechnologien entwickelt werden, die solche Schäden ausschließen. Nötig sind beispielsweise die verstärkte Erforschung von Infrarot-Übertragungstechniken sowie ein deutlicher Ausbau der netzgebundenen Kommunikation über Glasfaserkabel.“
Eine Reihe von Studien habe gezeigt, dass die Mobilfunkstrahlung Menschen, Tieren und Pflanzen schade. Beim Menschen seien Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Erschöpfungszustände beobachtet worden. Bienen, Brieftauben oder Fledermäuse verlören teilweise ihre Orientierung. In Laborversuchen seien Störungen des vegetativen Nervensystems sowie eine erhöhte Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke nachgewiesen worden. Letzteres könne dazu führen, dass Umweltschadstoffe direkt ins Gehirn gelangen könnten. Zahlreiche Studien hätten auch die Schädigung von Spermien belegt. Zudem bestehe der Verdacht auf Auslösung und Förderung von Hirntumoren.
In Deutschland gibt es nach BUND-Angaben derzeit rund 260.000 große Mobilfunk-Sendeanlagen und zirka zwei Millionen kleinere Sendeanlagen. Hinzu kommen rund 100 Millionen Mobiltelefone sowie etwa 50 Millionen häusliche Sender wie WLAN, schnurlose Telefone und Anlagen zur Daten- und Videoübertragung. Zudem überschritten mobile Anwendungen wie die als „strahlungsarm“ angebotenen sogenannten DECT-Telefone diese Grenzwerte.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) warf der Bundesregierung vor, mit dem Plan, Atomkraftwerke bis zu 60 Jahren am Netz zu lassen, die Risiken zunehmender Störfälle massiv zu erhöhen. „Die Hardliner in der Bundesregierung scheinen sich durchzusetzen. Sollte es zu diesen langen Akw-Laufzeiten kommen, bedeutet dies völlig unabwägbare Gefahren für die Bevölkerung. Hinzu kommt, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien blockiert wird. Anstatt den Energieversorgern Zusatzgewinne aus längeren Akw-Laufzeiten zuzuschanzen, sollte die Bundesregierung Abwrackprämien für Schrottreaktoren ausloben“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.
Um die nationalen und internationalen Klimaziele zu erreichen, sei bis Mitte dieses Jahrhunderts ein Umstieg auf 100 Prozent regenerative Energien erforderlich. Atomkraftwerke genauso wie neue Kohlemeiler stünden diesem Ziel im Weg. Sie bremsten Investitionen in erneuerbare Energien.
Die Grundlage für das im Herbst vorzulegende „Energiepolitische Gesamtkonzept“ sollen nach Zeitungsberichten neuerdings Modellrechnungen mit Akw-Laufzeitverlängerungen um bis zu 28 Jahre sein. Sollte dies Realität werden, ginge erst nach 2050 das letzte Akw vom Netz.
Weiger: „Jedes weitere Jahr Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke bedeutet zusätzliche 450 Tonnen hochradioaktiven Atommüll. In 28 Jahren würde der Atommüll auf das Dreifache, das heißt auf über 18 000 Tonnen, wachsen. Angesichts der ungelösten Endlagerproblematik wird kommenden Generationen damit ein nicht vertretbares atomares Erbe aufgebürdet. Die Bundesregierung muss ihre Verantwortung wahrnehmen, Schaden von der Bevölkerung abwenden und den Atomausstieg beschleunigen.“
Der BUND organisiert gemeinsam mit anderen Verbänden und Bürgerinitiativen für den 24. April eine 120 Kilometer lange Aktions- und Menschenkette zwischen den Atommeilern Brunsbüttel und Krümmel gegen Laufzeitverlängerungen und für die Energiewende.
Soeben ist die aktuelle Printausgabe der BUNDnessel erschienen. Sie wurde bereits kostenlos an unsere Mitglieder versandt. Die Themen des Heftes können aber auch hier auf unserer Website nachgelesen werden.
Schwere Zeiten für Kommunen
Einen Haufen Geld könnten derzeit zahlreiche Kommunen vertragen. Vor allem im Norden des Kreises Mettmann sieht es finanziell düster aus...mehr
Knapp, ganz knapp sind die Baseballer der Hilden Wains im Stadtentwicklungsausschuss an einer für sie verheerenden Niederlage vorbeigeschlittert: SPD, Grüne und DUH wollten das Planverfahren zum Bau der Baseballanlage an der Horster Allee einstellen. Mit nur einer Stimme Mehrheit setzten sich CDU, FDP und Bürgeraktion durch...mehr
Mettmann wird immer älter
Auch wenn die Einwohnerzahl Mettmanns in den vergangenen Jahren aufgrund der vielen Neubaugebiete angestiegen ist und inzwischen fast die 40000-Einwohner-Marke erreicht hat, wird die Stadt immer älter...mehr
Kreis Mettmann: Fachtagung soll Weichen für Altenpflege stellen
Alt werden in den eigenen vier Wänden - das ist das erklärte Ziel...mehr
Im Sommer sorgte der Eierproduzent Hennenberg für Negativschlagzeilen: Er soll billige konventionelle Eier als teure Bioeier verkauft haben...mehr
Endlich: RWE bestätigt Rückzug aus Belene!
Nachdem sich rund 30.000 Bürger und Bürgerinnen mit Briefen, Petitionen und Protesten an RWE gewandt haben, hat der RWE-Vorstand in einem Schreiben an die staatliche bulgarische Energiegesellschaft seinen Rückzug aus dem umstrittenen Atomkraftwerk Belene bekannt gegeben...mehr
Samsö- Vorbild für Klimaschutz
Die dänische Insel Samsö ist ein Mekka für Klimaschützer, denn die Insulaner erzeugen mehr Energie, als sie brauchen. Und das mit Windrädern, Solaranlagen, Strohbrennern und Kuhmilch-Wärmetauschern. Das kleine Ökotopia soll auf dem Klimagipfel in Kopenhagen als Vorbild dienen...mehr
Haben Sie auch schon gehört, dass der Strom durch Atomkraftwerke billiger wird? Wahrscheinlich haben Sie immer schon Ihre Zweifel daran gehabt, jetzt ist es aber schwarz auf weiß nachgewiesen: Das Gegenteil ist der Fall.
Mehr dazu morgen im BUNDnessel Radio ab 21 Uhr auf Radio Neandertal.
Donnerstag, den 20. August sollten sich interessierte Wülfrather schon mal vormerken: Ab 18 Uhr lädt die Verwaltung ins Rathaus ein, um die städtebauliche Entwicklung vorzustellen und zu diskutieren. An dem Bürgerforum "Aktiv für unsere Innenstadt" kann sich jeder beteiligen, der möchte. Die Pläne sollen dann ab Herbst den Politikern zur Entscheidung vorgelegt werden.
Quelle: RP-Online
Die LVR-Klinik in Langenfeld-Galkhausen setzt das Prinzip der nachhaltigen Entwicklung in die Praxis um: Der überwiegende Teil ihre Dienstwagen wurde auf Erdgas umgestellt. Damit soll konform mit der Agenda 21 ein energiesparender, zukunftsfähiger Betrieb des Dienstwagenfuhrparks ermöglicht werden. Auch die CO2-Emissionen werden somit erheblich verringert.
Quelle: RP-Online
Laut Statusreport „Vögel in Deutschland“ 2008 hat der Bestand der Spatzen in Deutschland von 1999 bis 2006 merklich abgenommen. Auch in Haan ist der Spatz in manchen Wohngebieten kaum noch anzutreffen, wie das Haaner Ehepaar Sigrid und Joop van de Sande festgestellt hat: Während der Haaner Gartenlust am 4. Juni haben sie die Besucher aufgerufen, ihnen zu melden, wo im Stadtgebiet noch Spatzen leben.
Das Ergebnis: Zwar gibt es noch viele Spatzen entlang des Haaner Bachtals, zwischen Millrather Straße und der Eisenbahnlinie und in Gruiten generell. Aber es gab auch Meldungen aus Wohngebieten, in denen kaum noch Spatzen anzutreffen sind: Neubauten bieten kaum noch Nistmöglichkeiten, und in den Haaner Gärten werden statt heimischer Pflanzen zunehmend exotische Ziersträucher gepflanzt. Dadurch finden sich dort weniger Insekten, die wiederum von Spatzen für die Fütterung ihrer Jungen benötigt werden.
„Dabei kann jeder kann ohne großen Aufwand etwas für die Vögel tun“, sagt das Ehepaar. „Pflanzen wie Weißdorn oder die Wilde Karde sehen wunderschön aus und ziehen Insekten magisch an“, so Sigrid van de Sande. Und wo viele Insekten Nahrung finden, werden auch der Spatz und seine Brut satt.
Um den Erkrather Bürger können sich dem Lärm auf der A 3 kaum entziehen: Innerhalb von 24 Stunden wird die Autobahn, die an allen drei Stadtteilen vorbeiführt, von 136 000 Autos befahren. Um den Lärm nachhaltig und wirksam um bis zu sieben Dezibel zu verringern, hat der Krefelder Diplom-Ingenieur Bernd Driesen im Auftrag der Stadt einen Lärmaktionsplan für Erkrath erarbeitet. Er empfiehlt darin den Einbau von Offenporigem Asphalt (OPA). Spätestens im Jahr 2011 steht die Sanierung der sechs Fahrstreifen auf der Autobahn 3 vom Hildener Kreuz in Richtung Norden an.
Der Lärmaktionsplan wird ähnlich gehandhabt wie ein Bebauungsplan. Die Stadt verspricht, den Lärmaktionsplan in den nächsten Tagen auf ihrer Internetseite zu zeigen. Bürger können sich zudem in den kommenden Tagen noch schriftlich äußern. Am 25. August wird der Plan im Planungsausschuss beraten, am 1. September, in der ersten Sitzung des neuen Rates nach der Wahl, soll er endgültig beschlossen werden.
Nicht verpassen: Die nächste BUNDnessel-Radiosendung gibt es am
- Freitag, den 24. Juli 2009 um 19 Uhr
Auf der Frequenz UKW 97,6 (Radio Neandertal) melden wir uns im Rahmen des Bürgerfunks unter anderem zum Thema "Ende des Kalkabbaus am Neandertal"
Moderiert wird die Sendung von Götz-Reinhardt Lederer.
Die BUND-Ortsgruppe Hilden hat Anregungen zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) in Hilden ausgearbeitet. Eine Kurzfassung der Studie kann man hier einsehen und herunter laden.
Weil die Steuereinnahmen nicht so fließen wie erhofft, muss die Stadt dringend Investitionen verschieben und Personal- und Sachkosten sparen. Politiker müssen nun auf einer Sondersitzung des Stadtrates am 11. August beraten, wie die Stadt sparen kann, welche Investitionen auf die kommenden Jahre verschoben werden können.
Ein Bericht der WZ vom 25. Juni 2009
Die Kreisgruppe Mettmann ist derzeit fleißig dabei, ihre neue Homepage zu gestalten. Ende des Jahres 2009 soll sie offiziell unsere alten Webseiten ablösen.
Nachdem das Oberverwaltungsgericht Münster im Dezember 2007 entschieden hat, dass die CO-Leitung zwar fertig gebaut werden, aber vorläufig nicht in Betrieb genommen werden darf, ist die Bezirksregierung in hektische Betriebsamkeit verfallen. ...zum Artikel
Es war ganz und gar kein Aprilscherz, was der BUND-Ortsgruppe Hilden am 1. April 2008 von Bürgermeister Günter Scheib überreicht wurde: Vielmehr war es ein besonders willkommenes Geschenk zum 25-jährigen Jubiläum: Ein Apfelbäumchen, das wir dann auch zügig auf unserer Obstwiese bei Haus Horst am Hildener Stadtrand an der Grenze zu Düsseldorf -Garath und -Benrath eingeplanzt haben.