BUNDnessel Printausgabe Januar 2011



Seite 2:

JA zum Masterplan Neandertal
NEIN  zum Hochpfad!

von Sven M. Kübler

Der BUND hat das Thema Masterplan Neandertal mit großen Interesse begleitet. Auch aus Sicht des Umwelt- und Naturschutzes sind dort viele positive Punkte enthalten.
Einzig wirklich großer Dissens ist der Neanderhochpfad. 600 Meter Stahlgestell durch dieses enge Tal, teilweise über, auf und neben dem Naturschutz- und FFH-Gebiet, das einen hohen Schutzstatus hat!

 

Seite 4:

Hilden: Neues strategisches Stadtkonzept -
Altbestand und Freiflächen im Fokus

von Dieter Donner

Hilden, Mittelstadt mit 56.000 Einwohnern und die dichtest besiedelte Stadt im dichtest besiedelten Kreis Deutschlands, hat immer schon mit seinen Freiflächen und den Flächen für den Gemeinbedarf zu kämpfen. Immobilien und Neubauten waren den Stadt-Architekten immer besonders wichtig und nahe. Jetzt im Zuge der Überarbeitung des aus 1993 stammenden Flächennutzungsplanes hat eine Planersozietät ein neues Strategisches Stadtentwicklungskonzept unter der Projektleitung des Planungsamtes der Stadt Hilden erarbeitet.

Seite5:

Mehr  Flächenverbrauch -
trotz weniger Menschen

von Julius Kranl

In Nordrhein-Westfalen nimmt der Flächenverbrauch im Mittel um eine Fläche von etwa 20 Fußballfeldern pro Tag zu. Jeden Tag werden also Naturflächen dieser Größe für die Schaffung weiterer Siedlungs- und Verkehrsfläche zerstört. Dieser Prozess muss als eines der größten Probleme  des Natur- und Landschaftsschutzes angesehen werden. Die anhaltend starke Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsfläche kann bei rückläufigen Bevölkerungszahlen nun nicht mehr als reines Problem des Naturschutzes angesehen werden. Vor allem die in vielen Städten anhaltende  Ausweitung der für Wohnzwecke beanspruchten Bodenfläche wird kurz- bis mittelfristig zu einer Reihe von zusätzlichen finanziellen Belastungen und städtebaulichen Problemen und Missständen führen.

Seite 6:

Baustopp an der  CO-Pipeline - der aktuelle  Stand
Bayers  Giftröhre wieder  raus

von Dieter Donner

Die Landtagswahl in NRW hat den Bayer-Traum, hochgiftiges CO-Gas durch die Röhre zu schicken, schon sehr unwahr werden lassen.
Auch wenn aus der SPD noch mit Störfeuer versucht wird, eine Notwendigkeit der unfertigen Leitung zu konstruieren bleibt es dabei:  die Leitung wird auf Jahre nicht in Betrieb gehen.....

Seite 8:

Masterplan  Neandertal
Wer will diesen Hochpfad?

von Dieter Donner

Der BUND sieht den Masterplan Neandertal weiterhin als Chance an und hat auch die intensive Bürgerbeteiligung begrüßt. Für den Umwelt- und Naturschutz gibt es viele Punkte, an denen Verbesserungen erreicht werden können. Was wir als Fehlplanung ansehen, ist vor allem der weit überzogene Hochpfad.

Seite 10:

Buchsbaumzünsler
- auf dem Vormarsch

von Armin Dahl

Ein kleiner Schmetterling, der Buchs-baumzünsler, ist vor kurzem aus Ostasien eingeschleppt worden. Seine Raupen machen sich über Buchsbäume im Garten her und richten erheblichen Schaden an. Die rasante Ausbreitung ist in vollem Gang und die Bekämpfung schwierig.

Seite 11:

Biesenbach gehört
unter FFH-Schutz

von Dieter Donner

Schon in der Kurzfassung machen die Autoren einer neuen Veröffentlichung die Bedeutung  des Gebietes schon deutlich. So heißt es dort: Im Rahmen floristisch-vegetationskundlicher Untersuchungen wurde die Talaue des Oberlaufes des Biesenbaches in der Hildener Heide (Kreis Mettmann) analysiert und die Einbeziehung in das FFH-Gebiet Hildener Heide empfohlen.

Seite 12 :

Eignerbach-Klärteich
Kompromiss oder Natur am Ende ?

von Götz-R. Lederer

Das Sedimentationsbecken SB Eignerbach hat eine Größe von 126 Hektar. Es liegt zwischen Wülfrath und Velbert. Seit 1944 wurde hier von Rheinkalk Gestein gewaschen. Im Jahr 2001 wurde der Spülbetrieb eingestellt. Aus technischen Gründen fand die Einspülung von Süden und Südwesten statt. Infolge dessen hat sich eine Umkeh-rung der natürlichen Generalneigung eingestellt, so dass diese derzeit von Süd nach Nord verläuft.  

Seite 14:

Was wurde aus dem göttlichen Plan?
Ein Dialog zwischen Gott und dem heiligen Franziskus

Unbekannter Autor, aus dem Englischen von G. Glendown

„Bereiten Sie den Rasen auf den Winter vor“ stand auf einem großen Schild vor dem Gartencenter. Ich hatte ihn gedüngt, gesprengt, gerecht und zugesehen, wie große Teile meines Rasens abgestorben sind. Und jetzt soll ich ihn auch noch auf den Winter vorbereiten?"

Ein lesenswertes neues Buch
Der Naturraum im Kreis Mettmann

ein Buch der Kreisverwaltung Mettmann
Besprechung von Claudia Roth

Mit einer interessanten, stellenweise auch verblüffenden Publikation hat sich Hans-Jürgen Serwe als Kreisumweltdezernent verabschiedet. Das Buch „Der Naturraum Kreis Mettmann – Wo Natternzungen und Teufelskrallen harmlos sind“ gibt einen spannenden Überblick über seltene Tiere und Pflanzen im Kreis und verrät, wo sie zu beobachten sind.

Seite 15:

Einladung zur Mitgliederversammlung
der Kreisgruppe Mettmann
Freitag, 18. Februar 2011 ab 18:30 Uhr

im Bürgerhaus Hilden, Mittelstraße 40

 

 





Suche