20. März 2017

Jahreshauptversammlung 2017 des BUND Hilden

Die BUND–Ortsgruppe Hilden lädt zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung am Donnerstag, 23. März 2017 um 19.00 Uhr in der Cafeteria des Bürgerhauses, Mittelstraße 40, ein.
Auf der Tagesordnung stehen die Berichte des Vorstandes zu den Aktionen und den Finanzdaten des Jahres 2016.

Vorgeschlagene Tagesordnung: 

1. Genehmigung der Tagesordnung
2. Wahl der Versammlungsleitung und der Protokollführung
3. Berichte des Vorstandes und der Kassiererin
4. Bericht der Kassenprüfer
5. Entlastung des Vorstandes
6. Verschiedenes

Im Anschluss an den gewohnt kurzen formellenTeil möchten wir das Thema diskutieren:

Planlos in Hilden? Wohin sich unsere Stadt entwickelt...

Der Rat hat beschlossen, keinen neuen Flächennutzungsplan aufzustellen. Geplant wird nur noch von Vorhaben zu Vorhaben. Dabei geraten auch schon mal Überschwemmungsflächen und Kinderspielplätze in den Blickpunkt. Die Innenstadtentwicklung scheitert an den Finanzen. Über andere gravierende Planungen, die Hilden massiv betreffen (wie den Ausbau der A 3 auf acht Spuren), wird politisch überhaupt nicht diskutiert. Das möchten wir ändern und mit den Gästen eine Wunschliste aufstellen: Welche Bauvorhaben können sie sich in Hilden noch vorstellen und welche nicht?

Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.

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5. März 2017

Erfolgreich beim Dreck-Weg-Tag

Hilden ist auch Dank des Einsatzes aktiver BUND-Leute ein bisschen sauberer geworden. Auch wenn es nicht wirklich spaßig ist, hinter anderen Leuten her zu räumen, haben sich jüngste und reifere Menschen gefunden, die entlang der Itter bei Haus Horst, auf der BUND-Obstwiese und der Umgebung den Müll wegzuräumen. Dabei galt es Müllsäcke zu füllen, aber auch größeren Müll einzusammeln. Am Ende sieht man lauter zufriedene Gesichter.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die geholfen haben!

 

 

 

24. Januar 2017

Wir haben es satt - auch hier in Hilden, aber auch Alternativen


Gülle - Glyphosat  -


Tiertransporte   -

Massenkeulung -

Antibiotikaeinsatz

Megaställe – Gensoja                                                                             

Haben Sie es auch satt? 

Wir haben am Samstag, 21.Januar 2017, parallel zu der großen Demo in Berlin einen Infostand mit Eventcharakter in der Hildener Innenstadt angeboten. Der Clou waren unsere BUND-Frauen im Tierkostüm (siehe Bild). Aber nicht nur das Event sondern auch nützliche Informationen konnten wir bieten:

In Deutschland werden jährlich pro Kopf 9 Kilogramm Rindfleisch, 38 Kilogramm Schweinefleisch und 11 Kilogramm Geflügel verzehrt (Quelle BUND Fleischatlas 2016-Stand 2014).  Das entspricht 1,1 Kilogramm je Woche.

Nach den 10 Regeln der deutschen Gesellschaft für Ernährung reichen 300 bis 600 Gramm pro Woche für eine vollwertige Ernährung aus.

Mit drei Schritten können Sie diesem Ziel näher kommen, ohne mehr Geld ausgeben zu müssen:

1. Werfen Sie keine Fleisch- und Wurstprodukte weg!

In den 60 Kilogramm Jahresverbrauch sind etwa 4 Kilogramm Abfälle enthalten – Fleisch, das im Supermarkt oder zu Hause im Kühlschrank verdirbt. Hierfür wurden Tiere völlig umsonst getötet. Daher sollte ein bewusster Umgang mit der Ware „Fleisch“ moralische Verantwortung für jeden sein.

2. Legen Sie öfter mal einen fleischfreien Tag ein!

Noch immer gilt der tägliche Fleischkonsum als Zeichen des Wohlstands. Doch wer aus Statusgründen automatisch zum Fleisch greift, vergisst, dass im Zeitalter der Massentierhaltung die Preise dramatisch gefallen sind. Und mit dem Preis sank die Qualität.

3. Kaufen und essen Sie Fleisch mit Genuss!

Bringen Sie lieber weniger und dafür besseres Fleisch auf den Tisch. In Umfragen betonen regelmäßig 80 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher, für vernünftig produziertes Fleisch mehr Geld ausgeben zu wollen. Doch sie tun es nicht.

Wir sagen Ihnen, wie es geht!

 

Auf der Rückseite finden Sie Adressen von Geschäften in Hilden und Umgebung, bei denen Sie Fleischprodukte mit anerkanntem Bio-Siegel erhalten. Seien Sie kritisch bei selbst geschaffenen Qualitätslabels der Unternehmen. Sie klingen gut, versprechen aber oft nicht viel! 

Laden Sie hier unser Flugblatt herunter und nutzen Sie die dort genannten Alternativen!

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27. September 2016

Frisch gepresster Apfelsaft und mehr bei unserem Apfeltag am 3. Oktober

 

 

Am Montag, 03. Oktober 2015 findet von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr (bzw. solange der Apfelvorrat reicht) in der Fußgängerzone - Mittelstraße nahe Bürgerhaus - der 21. Apfeltag der Hildener Ortsgruppe des BUND  (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) an dem Hildener Herbstmarkt teil.

Bei hoffentlich schönen Wetter bieten wir naturtrüben frisch gepressten Apfelsaft,
Apfelkuchen und Apfelgelee aus eigener Herstellung an. Das ungespritzte
Obst stammt von der Obstwiese bei Haus Horst, die seit dem Jahr 1996
von den Naturschützern gepflegt wird.

 

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12. August 2016

Spielplatzbebauung abwehren - Ihre Meinung ist gefragt!!

Der Stadtrat hat die Offenlegung des Bebauungsplanes 35 zur Inanspruchnahme und Bebauung des Spielplatzes „Am Bruchhauser Kamp“ mit Wohnungen beschlossen. Offenlegung bedeutet, dass sich die  Bürgerinnen und Bürger zu dem Vorhaben äußern können und die Stadt verpflichtet ist, darauf zu reagieren, also zu antworten. Jetzt sind also Sie als Bürgerinnen und Bürger gefragt!

In dem hier abgebildeten Flyer (mit Klick zu vergrößern) haben wir einige Argumente zusammengestellt. Weitere, ausführlicher formulierte gute Gründe und Fakten finden Sie in der PDF-Datei hier.

Jetzt gehts los! Setzen Sie sich ein  für die Spiel- und Entwicklungsmöglichkeiten ihrer Kinder, Enkel und auch Urenkel! 

Die gute Nachricht: Sie können sich noch bis zum 09. September 2016 (Eingang im Rathaus-Briefkasten) beteiligen.

Haben Sie Fragen? Rufen Sie an: Tel. 02103-65030

Oder per Mail: dieter.donner@bund.net

 

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12. Juli 2016

Umweltschutz mit Mia - zwei Grundschülerinnen melden sich zu Wort

 

Zwei Grundschülerinnen Hanna Stockhausen und Nadine Sdrenka haben mit Mia´s Geschichte im Rahmen des "Expertissimo Hilden" Informationen und Vorschläge zum Umweltschutz erarbeitet.  

Beide sind 10 Jahre alt und Schülerinnen der Klasse 4 b der Adolf-Kolping- Schule in Hilden.

Wir freuen uns, das wir auch an diesem Projekt mitwirken durften und einige Anregungen einbringen konnten.

An dieser Stelle möchten wir die Erkenntnisse auch weiteren Hildenern und vielleicht auch darüber hinaus nahebringen und viele Mitbürgerinnen und Mitbürger zum Mitmachen ermuntern.
Alle ca. zwei Woche erscheint in der rechten Spalte eine Tipp von Mia, wie jeder sich umweltgerechter verhalten kann und sollte! Klicken Sie rein!

Wir danken den Verfasserinnen, ihren Eltern und Lehrern für die Möglichkeit der Veröffentlichung.

Hier können Sie das gesamte Dokument als PDF herunterladen und als eigene Anleitung zum Umweltschutz nutzen.
Viel Erfolg und Spaß dabei!
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18. Juni 2016

GEO-Tag der Artenvielfalt - in der Ohligser Heide

Am GEO-Tag der Artenvielfalt stand am 18. Juni 2016 das Thema Biotopvernetzung im Fokus. In den Bergischen Heideterrassen, die sich von der Duisburger Ruhr entlang des Ballungsraums Düsseldorf-Köln bis nach Siegburg ziehen, hat man damit reichlich Erfahrung. Denn in dem einst zusammenhängenden und mittlerweile ziemlich zerstückelten Naturraum schaffen Artenschützer seit über zehn Jahren grüne Korridore, über die sich Tiere und Pflanzen wieder weiterverbreiten können.

Ein gutes Beispiel hierfür ist auch das an der Stadtgrenze zwischen Hilden und Solingen gelegene FFH-Gebiet „Ohligser Heide“. Seit dreißig Jahren werden hier intensive Anstrengungen zur Verbesserung der Lebensräume Heide und Moorwald unternommen … und das mit sichtbarem Erfolg. Ausgelöst durch die Naturschutzverbände BUND und RBN in den achtziger Jahren wurde durch Einsatz der Stadt Solingen, des Landes NRW, der ehrenamtlich tätigen Naturschutzverbände  und nicht zuletzt die Biologische Station Mittlere Wupper kehrte die Feuchtheide und mit ihr Charakterarten der Tier- und Pflanzenwelt in das Naturschutzgebiet zurück.

So konnten am Aktionstag rund 20 Interessierte einige typische Heidebewohner aufstöbern:

Kleines Nachtpfauenauge und Sumpfwiesen-Perlmuttfalter
Sumpfbärlapp und Mittlerer Sonnentau

1. Juni 2016

Trotz blindwütiger Zerstörungswut - Baum kämpft weiter gegen Bebauung

Foto von A.Thoms
Foto von Claudia Roth BUND

 

Mitte Mai wurde der Apfelbaum der Hoffnung auf dem Spielplatzgelände an der Hochdahler Straße mutwillig zerstört – nun erwacht aus ihm neues Leben. 

Anwohner informierten den BUND Hilden, dass der Stamm in halber Höhe durchgebrochen wurde.

Noch bevor eine Ersatzpflanzung erfolgte, zeigte der Baum seine ganze Lebenskraft: aus der Reststamm wachsen inzwischen frische Triebe. So steht er künftig als doppeltes Mahnmal gegen die Bebauung von Freiflächen im dicht besiedelten Hilden und gegen die menschliche Unvernunft.

 

Der BUND Hilden hatte im Frühjahr auf drei Freiflächen, auf denen die Stadt Hilden Wohnungen errichten wollte, Apfelbäume als Zeichen der Hoffnung gepflanzt.

An der Overbergstraße hat die Aktion schon Wirkung gezeigt: Die Fläche stellte sich mittlerweile als Überflutungsfläche heraus und wird nun nicht bebaut.

Hoffnung auf Einsicht auf Seiten der Politik besteht auch für die Fläche Am Bruchhauser Kamp. Hier soll ein beliebter  Kleinkinderspielplatz bebaut werden, weil die Stadtverwaltung „keinen Bedarf“ festgestellt haben will. 

Und an der Hochdahler Straße zeigt nun die Anteilnahme der Bevölkerung, dass auch im Hildener Norden die wenigen verbliebenen Freiflächen im Blickpunkt des Interesses stehen.

 

Dort werden die Anwohner auch künftig ein Symbol der Hoffnung erblicken.

 

 

 

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4. Mai 2016

Kinderspielplätze oder Bebauung von Spiel- und Freiflächen?

Der Kampf um Spielplätze für unsere Kinder und Enkel geht weiter!

Zu dem Spielplatz "Am Bruchhauser Kamp", der "abgeräumt" und dann durch die Große Koalition im Rat der Stadt zur Bebauungsplanung "freigegeben" wurde, hat sich ja schon eine Eltern- und Bürgerinitiative mit einem Bürgerantrag Widerstand eingeleitet. Weitere Aktionen werden folgen! Die heute an die Stadt Hilden übermittelte Stellungnahme des BUND Hilden finden Sie hier zum Download.

Hier möchten wir deutlich machen, dass auch die geplante Umwandlung der Spielplatzfläche an der Hochdahler Straße den zu erwartenden Generationenkonflikt ebenfalls anheizen dürfte. Denn weil die Stadtverwaltung es 50 Jahre lang nicht für nötig gehalten hat, einen wohnungsnahen, öffentlichen Spielplatz einzurichten, meint man dort jetzt, einfach dort bauen zu müssen. Und das, obwohl in vertretbarer Nähe zu der anliegenden Wohnbebauung kein öffentlicher Spielplatz angeboten wird. 

Gleich gegenüber steht eine dreimal so große, sofort zur Bebauung nutzbare Fläche zur Verfügung, die mehr als dreimal so groß wie diese Grün- und Spielfläche ist. Nur weil diese Fläche nicht der Stadt Hilden gehört, wird diese Alternative nicht benannt. Und dies, obwohl in den letzten beiden Jahren mehr als 100 Sozialwohnungen privat gebaut bzw. im Bau sind. 

Das halten wir für eine bürgerferne Vorgehensweise, vor allem hier auch deswegen, weil die Bürger dazu überhaupt nicht befragt und gehört werden sollen. Dort soll durch eine "Befreiung"  einfach der Spielplatz kassiert werden. Was sagen eigentlich das Jugend- und das Kinderparlament dazu, oder sind die auch übergangen worden?

 

 

4. Mai 2016

Geplanter Ausbau der A 3 auf acht Spuren in Hilden - Ohne uns!

Da helfen auch keine acht Spuren: Vollsperrung der A 3

 

„Wie soll das gehen?“ fragen sich viele Bürgerinnen und Bürger bei den Plänen der Bundesregierung. Bis zum Jahr 2030 soll die Bundesautobahn A 3 zwischen Leverkusen und Oberhausen auf acht Spuren erweitert werden. Betroffen wäre auch Hildener Stadtgebiet.

Wo sich die A 3 heute schon nach dem Ausbau auf sechs Spuren Mitte der 80er Jahre durchzwängt, wären erneut umfangreiche Erd-, Abriss-, Rodungs– und Umbauarbeiten erforderlich: zahlreiche Brücken müssten verbreitert, Gebäude abgerissen, Straßen, Plätze und Regenrückhaltebecken verlegt werden. Die Folge: der Ausbau ist eines der teuersten Projekte in NRW. Mit 290 Millionen Euro beziffern die Planer die Kosten für knapp 20 Kilometer Strecke zwischen Leverkusen und Kreuz Hilden.Der Nutzen ist fragwürdig: Der Verkehr auf der A 3 fließt in der Regel. Stau gibt es dann, wenn Baustellen oder Unfälle den Verkehrsfluss stören. Dies wird aber auch bei vier Fahrbahnen je Richtung nicht anders sein. Mehr Fahrbahnen bedeuten aber auch mehr Verkehr, und mehr Verkehr bedeutet mehr Lärm. Daher steht die ohnehin lärmgeplagte Hildener Bevölkerung schon heute als Verlierer des Ausbaus fest.

Auch für die Natur bringt das Projekt nur Nachteile mit sich: die A 3 läuft entlang der Bergischen Heideterrasse. Seit Jahrzehnten versuchen Naturschutzbehörden mit großem personellen und finanziellen Einsatz die Restflächen der europäisch bedeutsamen Schutzgebiete zu erhalten und zu vernetzen. Durch die Erweiterung der Autobahn würden Flächen in der Hildener Heide, der Ohligser Heide und im Further Moor verloren gehen.

Die Ortsgruppe Hilden lehnt das Vorhaben deswegen ab und hat ihre Position im Rahmen der frühen Beteiligung zum Bundesverkehrswegeplan dargelegt. Das Bundesverkehrsministerium hat angekündigt, dass es die Stellungnahmen nicht nicht einzeln beantworten kann. Vielmehr soll in einem Bericht zum Beteiligungsverfahren zusammenfassend dokumentiert werden, wie mit den Stellungnahmen umgegangen wurde. Diesen Bericht will das Ministerium veröffentlichen.

Wir hoffen, dass mit den vielen Stellungnahmen nicht nur umgegangen wird, sondern dass sie auch inhaltlich beachtet werden. Denn das ist das, was sich Bürgerinnen und Bürger unter einer Bürgerbeteiligung vorstellen.

Weitere Informationen gibt es hier auf der Seite des Bundesverbandes.

 

 

7. April 2016

Stadtverwaltung gegen Überflutung machtlos aber weiter auf Kinderspielplatz aus

Empfehlung der Bürgermeisterin!
Was halten die Kinder davon?
Bei der Entsorgung des Spielgerätes "sensibel" und schnell!

Jetzt sind uns die Unterlagen zum nächsten
Stadtentwicklungsausschuss (STEA am
13.04.2016 ab 17 Uhr im Bürgerhaus,
Mittelstraße 40) zugegangen. Darin will die
Stadtverwaltung den Bebauungsplan zur
Grünfläche an der Overbergstraße
wieder einstellen. Gegen die Überflutungs-
gefahr fühlt sich auch die Stadtverwaltung
zu schwach, eine Bebauung durchzusetzen.

Stärker fühlt sich die Stadtverwaltung  gegen-
über dem Kinderspielplatz am Bruchhauser Kamp. 
Obwohl ein Bürgerantrag zum Erhalt des Spiel-
platzes von weit über 500 Bürgerinnen und
Bürgern und einer großen Anzahl von Kindern
unterstützt wird, zeigt sich die Verwaltung beinhart. 
So jedenfalls liest sich die Empfehlung der
Bürgermeisterin. (rechts oben die Empfehlung,
Klick für Vergrößerung)

Was die Kinder von der Absicht der Stadt Hilden
halten, haben sie auf ihren Plakaten an die
Bürgermeisterin deutlich gemacht.
(mittlere Bilderreihe)  
Das scheint aber bei der Verwaltung bisher keinerlei
Eindruck bewirkt zu haben. Warum setzt man das
Verfahren nicht zunächst aus und klärt alle Fakten
und Bedarfe wie z.B. des Kindergartens und der
Grundschulen vorher ab. Das sieht jetzt eher
nach schnellem Durchregieren aus und möglicher-
weise setzt man 
auch auf das Abflachen des starken
Protestes. 
Aber da wird man sich eher täuschen!
Ärger und 
Engagement der Bürger/innen sind riesig
und so 
könnte es ein "böses Erwachen" für die 
GroKo-Hilden geben!

Sehr "sensibel" zeigt sich die Verwaltung bei
dem gerade sofort "zwingendem" Abbau des
Spielgerätes auf dem begehrten Spielplatz.
Den an den Pfahlspitzen beschädigten Stützen
wird eine unmittelbare Gefahr zugesprochen,
so dass sofortige Demontage angeordnet wurde.
Übrigens nach den Aussagen beim Ortstermin
ohne Information der dortigen Spielplatzpatin!
(untere Bildreihe)
Von einem neuen Spielgerät als Ersatz bis zur 
"politischen Entscheidung" haben wir Nichts lesen
können!

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17. Februar 2016

Rat und Verwaltung der Stadt Hilden gegen Spielplätze

Der jüngste Angriff der Baulobby (der großen Koalition aus SPD und CDU und den Grünen mit "Bauchschmerzen") im Hildener Stadtrat und der Verwaltung treibt die Wellen der Empörung nicht nur im BUND sondern auch beim  Bürgerverein Hilden-Süd schon jetzt in Höhe des Siedepunktes.

Die jetzt noch darauf gesetzte Provokation, schon weit vor einem möglichen Ratsbeschluss Geräte auf dem Spielplatz am Bruchhauser Kamp den Kindern Spielgeräte zu "klauen", wird die Empörung noch weiter in Richtung "JETZT REICHTs ABER" weiter antreiben. 

Die bittere Karikatur des Bürgervereins Hilden-Süd macht dies überdeutlich klar. Der Widerstand in der Hildener Bürgerschaft kann und wird hoffentlich die Selbstbedienung und Selbstherrlichkeit der Hildener Mehrheits-Politik hinwegfegen und die Hildener Lokalpolitiker wieder auf die Bürgerschaft hinzubewegen!

Schauen Sie sich die Bilder an und machen sich ein Bild. Da wird doch tatsächlich vorgeschlagen, 

- nicht nur in ein Hochwasserrisikozone an der Overbergstrasse Wohnungen zu planen, sondern

- auch noch den Kinderspielplatz aus einem nicht-hochwassergefährdeten Gelände - am Bruchhauser Kamp - in  genau diese Hochwasser-Gefährdung - direkt am Bruchaus - Garather - Mühlenbach - hinein zu verlagern! 


Das soll die Antwort der Hildener Lokalpolitik auf unsere Probleme mit der demografischen Entwicklung und auf die Notwendigkeit einer kinderfreundlichen Stadtpolitik Hildens sein?                -------------------------------------------------------------

 

 

Nähe Stadtgrenze Hochdahler Straße
Grünfläche am Garather Mühlenbach
Spielplatz soll bebaut werden
29. Januar 2016

Grünflächen und Kinder-Spielplatz sollen Bebauung weichen

Die Hektik und Hysterie um die Flüchtlingspolitik soll jetzt auch in Hilden benutzt werden, um einige der letzten Grünreserven und sogar einen funktionierenden und einen geplanten Spielplatz neuen "öffentlich geförderten" Bauvorhaben zu opfern. Vergessen machen möchten Politik und Verwaltung in Hilden die Ergebnisse des "Strategischen Stadtkonzepts", das 2010/2011 für gutes Geld beauftragt wurde, um die Folgen des demografischen Wandels zu berücksichtigen. Dort wurde klargestellt, welche Flächen sich ökologisch und ökonomisch zur Bebauung in Hilden noch "eignen".
Von 30 untersuchten Flächen wurden 19 als "geeignet" bewertet. Im Hildener Stadtrat wurde dennoch beschlossen, alle 30 Flächen in den Flächennutzungsplan aufzunehmen, obwohl davon 11 Flächen als für die Stadt Hilden fiskalisch nachteilig nachgewiesen wurden.  
Keine der jetzt bedrohten Flächen war in den Flächenuntersuchungen enthalten und sollen jetzt also noch draufgesattelt werden. 
Und noch im letzten Jahr wurde im Ausschuss beschlossen, dass die mit großem "Bahnhof" angekündigte "Änderung des Flächennutzungsplanes" jetzt in einer "zeichnerischen Anpassung" enden soll. Und das ohne die damals gestartete "Bürgerbeteiligung". Die offizielle Begründung nennt die Kosten der Öffentlichkeitsbeteiligung als Grund; wir als Beobachter des Verfahrens sehen eher die hunderte von kritischen Einwendungen zu den letzten Planänderungen als Grund. Diese Kritik möchten Rat und Verwaltung gerne unter Verschluss halten. Das zeigt deutlich auf, wie konzeptionslos Bauprojekte losgetreten werden, ohne dass in den zuständigen Stadtgremien (Ausschüsse und Rat) informiert und nachgedacht wird und dann zunächst die vorhandenen Möglichkeiten genutzt werden. Und dies zeigt auch, dass zunehmend Bürgerbeteiligung als lästig und störend angesehen wird.
Zu den drei aktuell bedrohten Flächen noch einige Informationen:

Grünfläche an der Hochdahler Straße:
das ist eine der wenigen Grünflächen in dem dichtbesiedelten Stadtbereich Hilden-Nord und auf der andere Seite der Hochdahler Straße (Lagerplatz) existiert ein Bebauungsplan, so dass dort sofort Wohnbau möglich wäre!

Grünfläche an der Overbergstraße: Diese den Garather-Mühlenbach begleitende Grünfläche dient (lt.  Klimagutachten) als Frischluftschneise und lokale Kaltluftoase. Ob hier außerdem die Gefahr einer Überschwemmung durch Extremhochwasser zu befürchten ist, müßte noch abzuwarten sein. Dort würde in diesem Fall also - wie an der Itter jüngst geschehen - bei Ebbe Land verkauft werden!

Kinderspielplatz am Bruchhauser Kamp: Die Siedlung wurde u.a. für junge Familien mit Kindern geplant und gebaut und deshalb war es zwingend, auch einen wohnungsnahen Spielplatz mit guter sozialen Kontrolle mit zu denken. Dass dieses Konzept jetzt geopfert werden soll, ist schon sehr bedenklich. Kinder- und Familienfreundlichkeit Ade?

Noch ist eine Umkehr möglich und unsere Hoffnung stirbt zuletzt!

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1. Januar 2016

Gruß zum Neuen Jahr 2016 - dem Klimaentscheidungsjahr

Liebe Mitglieder und Besucher unsere Homepage!

Wir wünschen allen eine gutes, natürliches und erfolgreiches Jahr 2016. Wir starten voraussichtlich mit unserem Monatstreffen am 12. Januar 2016 ab 19 Uhr im Raum 34 im Bürgerhaus Hilden. Mittelstraße 40, zu dem wir herzlich einladen.

Mit zwei Nachrichten starten wir in das BUND-Jahr 2016 in Hilden:

Die erste Nachricht ist nicht so erfreulich. 

Nach Angaben der US-Klimabehörde NOAA war 2015 weltweit das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1880. Und auch der milde Dezember hinterlässt bei uns seine Spuren: Erstmals wurde Mitte des Monats Allergiker vor dem Flug von Haselnusspollen gewarnt und am zweiten Weihnachtsfeiertag blühten diese Blumen in einem Hildener Garten. Ein Weihnachts- und Neuhjahrsgruß, an den wir uns erst noch gewöhnen müssten...

Die zweite Nachricht ist aber schon erfreulicher.

Noch am Silvester habe ich die Beobachtung erhalten, dass der Eisvogel die Itter offensichtlich als "Fischjagdrevier" wieder entdeckt hat. Schon Wochen vorher haben wir den Eisvogel mehrmals am Karnaper Graben jagen sehen und jetzt haben also der oder die Eisvögel also die Itter auch wieder besucht. Eine gute Entwicklung!

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20. Juli 2015

Baustopp jetzt - nach wiederholter Zuwiderhandlung durch unzulässige Ablagerung im Uferbereich und illegale Einleitung!

Nachdem der BUND-Hilden seit April 2015 mehrfach auf unzulässige  Ablagerungen von Baumaterialien und Vorrichtungen zur illegalen Einleitung von Abwasser den zuständigen Behörden angezeigt hatte, wurde Anfang Juni zumindest ein schmaler Streifen freigeräumt. Am Sonntag, 19. Juli 2015 entdeckten wir wiederum zwei Tatbestände, mit denen der damaligen
Anordnung eindeutig zuwider gehandelt wird. Das müsste nunmehr zu der damals (am 9. Juni 2015) angekündigten Stilllegung der Baustelle führen.

Dies halten wir für geboten, da uns von der unteren Wasserbehörde beim Kreis Mettmann Ende Juni eine weitere Baumaßnahme zur Regenwasserableitung im Uferbereich angekündigt wurde.

Offensichtlich sind die Bauherren nicht Willens oder nicht in der Lage, sich rechtmäßig zu verhalten.
Deshalb fordern wir nunmehr konsequentes Vorgehen der Behörden zum Schutz unserer Itter.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Prachtvolle Blüte schon im ersten Jahr
7. Mai 2015

Apfelbaum der Hoffnung blüht - trotz der dreck- und staubschleudernden Schuttberge

Der von uns gepflanzte Apfelbaum der Hoffnung, auf der damals noch als Grünfläche ausgewiesenen Wiese, steht in voller Blüte, allen Widrigkeiten zum Trotz. Es scheint, als würde der Namensgeber der Schule, Albert Schweitzer mit seinen Worten der Hoffnung und Mahnung über seinen Tod hinaus noch Wunder bewirken. Normalerweise blüht ein Apfelbaum erst nach mehreren Jahren, aber hier scheint die Natur ein besonderes Zeichen geben zu wollen. Sicherlich spielt dabei aber auch die Güte des Bodens eine wichtige Rolle.

Umso willkürlicher wirkt die gewerbliche Nutzung auf dem Gelände, das rechtlich bereits als Wohngebiet gilt. Ist es lediglich Unachtsamkeit oder ist es bewusste Provokation der dortigen, renitenten Bürgerinnen und Bürger, die sich erdreistet haben, eine andere Meinung im Verfahren zu äußern und davon auch noch mehr als 500 Mitbürger davon überzeugen konnten?

Der Apfelbaum der Hoffnung gibt die natürliche Antwort auf die Angriffe auf die Natur des Geländes durch übermäßige Bautätigkeiten.

Mit einer ganz und gar erstaunlichen Blütenpracht begrüßt der Apfelbaum seine Grüne Nachbarschafts-Lunge.

 

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16. April 2015

Kastanie und das Itter Ufer - stark gefährdet!

An gleich zwei Bernnpunkten der Hildener Bau-Politik musste der BUND-Hilden tätig werden.
Die Kastanie in der Heiligenstraße wurde widerrechtlich mit Abbruch-Bauschutt zugeschüttet. Unsere Meldung an die Stadtverwaltung und die Lokalpresse führte zu einem Baustopp und zuweiteren Maßnahmen. Aber wir bleiben weiter dran, weil längst noch nicht alles nach den vorgegebenen Regeln läuft und der Baum mittlerweile einen Pilzschaden erlitten hat!Hierzu hat es ja schon einen Bericht in der RP gegeben.


Aber nicht nur an der Heiligenstraße, sondern auch an der Itter- von Schwanenstraße aus zu sehen - wird das Itterufer missbraucht. Ein 5 Meter breiter Schutzstreifen ist dort von jeglicher Beeinträchtigung frei zu halten. Da halten es die Bauherren nicht für nötig, sich an Gesetzen zu orientieren, sondern lagern dort Abraum, Baumaterialien u.s.w. , ohne sich um diesen Schutzstatus zu kümmern. Dort ist mittlerweile die Kreisiwasserbehörde eingeschaltet und auch hier beobachten wir weiter, was dort geschieht.

Wir meinen, die in Hilden noch vorhandenen Reste an Grün und Natur bedürfen der Aufmerksamkeit und des Schutzes durch die Bürger/innen, weil die Verwaltungen sonst viel zu spät reagieren.

 

 

 

Noch etwas fotoscheu: Der Itterbiber
Der Lebensraum des Neu-Hildeners
Hier an der Schwanenstraße ist Einiges zu tun
1. April 2015

Biber im Unterlauf der Itter gesichtet - BUND-Hilden meldet "neues Mitglied"

Bei Pflegearbeiten auf der Obstwiese bei Haus Horst entdeckten Mitglieder der BUND Ortsgruppe Hilden einen Biber in der Itter. Spontan überreichten die Umweltschützer ihm einen Mitgliedsausweis. Das Tier erklärte, in der Gruppe aktiv mitarbeiten zu wollen.

 

 

Er wird künftig die Einhaltung der Wasserrahmenrichtlinie auf Hildener Stadtgebiet überwachen. Insbesondere der Schutz der Auen und Gewässerrandstreifen liegt ihm am Herzen.

 

Bei der Gelegenheit wurden wir auf die Baumaßnahmen an der Schwanenstraße aufmerksam, wo das Ufer und sogar die Itter selbst in Anspruch genommen wird. Entsetzt sah sich der Biber die Bilder an und erklärte, hier gleich aktiv werden zu wollen.
Das erscheint hier auch dringend nötig, da von Gewässerschutz nichts zu sehen ist.

 

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24. Februar 2015

Endspurt der Offenlage zur Bebauungsplanung Karnap

Blick aus Westen auf die Lärmschutzwände

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte! Nur noch bis Freitag 27.02.2015

Bei dem Infostand des BUND Hilden mit den Anwohnern zusammen, direkt zwischen Bolzplatz und Bahnschranke, waren die Vorbeikomenden empört, entsetzt und auch zornig." Wie kann ein Stadtrat überhaupt nur einen Gedanken an solch ein unmögliches Projekt verschwenden. Und dann noch zugunsten eines ehemaligen Ratsherren und eines Eigentümers die Bürger über die Karnevalszeit mit der Offenlage zu belästigen.

Ein Schelm, der auch dahinter Tendenz und Absicht vermutet?

Machen Sie sich selbst ein Bild über die zwei Tage am letzten "Wochenende auf Karnap" unter www. hildenszukunft.de. Dort finden Sie einen Report von Stimmen und Meinungen zu dieser Art der "besonderen Bürgernähe" der Hildener Lokalpolitiker, von denen sich Keine(r) dort vor Ort informieren wollte!

 

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2. Juli 2014

Jetzt gehts in die Verlängerung - Offenlage Albert-Schweitzer-Gelände

Neue Chance in der "Verlängerung" der Offenlage zur Bebauungsplanung "Albert-Schweitzer-Schule"

Kurz vor dem Betriebausflug, den wir allen Mitrbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung Hilden von Herzen gönnen, wurde im Amtsblatt der Stadt Hilden die "Verlängerung" der Offenlage angepfiffen.

Ob der mittlerweile aufgetauchte Schutz-Bunker unter dem Schulgebäude dabei eine Rolle gespielt hat oder dies eine erste Reaktion auf die bereits eingegangenen Bürgereinwendungen war, wissen wir nicht.


http://m.rp-online.de/nrw/staedte/hilden/kritiker-bringen-den-bunker-ins-spiel-aid-1.4346928


Auf jeden Fall ist es fast wie in den Achtelfinals der aktuellen Fußball-WM; das "Spiel" wird fast immer erst in der Verlängerung richtig interessant.

Also rauf aufs "Planungs-Spielfeld der Stadt Hilden" und spielen Sie mit. Der neue Stadtrat soll sich doch auch mit diesem wichtigen Thema und den Bürgermeinungen dazu beschäftigen

Der Abpfiff der Verlängerung also erst am 08. August 2014. Bis dahin sollte zwar Zeit genug sein.

Aber machen Sie es möglichst schnell, auf jeden Fall noch vor Ihrem Urlaub, in dem wir ihnen gute Erholung und viel Freude wünschen!

Mit den Links auf HildensZukunft und http://www.muthilden.de/ können Sie sich die Argumente für ihre Einwendungen besorgen. Oder Rufen Sie an unter 02103-65030

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10. Juni 2014

"Zweite" Offenlage der umstrittenen Bauplanung "Albert-Schweitzer-Gelände"

Die Bebauungsplanung des Albert-Schweitzer-Geländes geht  - so die Hildener Bauverwaltung - wegen eines höchstrichterlichen Urteils aus dem Jahr 2013 und mit kleineren Änderungen in eine zweite Runde der Offenlage.
Viele der ca. 500 Anregungen und Einwendungen von Hildener Bürger/innen haben in der minimal geänderten Planung keinen Eingang gefunden und etliche wesentliche Anregungen wurden gar nicht oder sehr ausweichend behandelt wurden.
So ist z.B.  der in vielen der 500 Einwendungen angemahnte verantwortungsvolle Umgang mit dem Gebäude- und Naturvermögen von mehreren Millionen Euro auf dem ehemaligen Schulgelände zu nennen. Es gibt bereits frühere und neuere Vorschläge und Konzepte für die wirtschaftliche und kostengünstige Nachnutzung  des vorhandenen Bestandes.  Auch das vom Seniorenbeirat geforderte kostengünstige, barrierefreie Mehrgenerationen-Wohnen als Nachnutzung ist Bestandteil dieser Konzepte.

Dazu möchten wir, der BUND Hilden und die Grüne Lunge, die Bürger/innen auch bei dieser Offenlage sowohl mit dem als Anlage beigefügten, aktualisierten  Flyer und dem Infostand am Samstag 14. Juni 2014 von 10 bis 14 Uhr auf der Sankt-Konrad-Alle vor dem Haus Nr. 21 informieren und zur erneuten Stellungnahme auffordern.

Mit dem Link auf HildensZukunft erhalten Sie weitere Infos und können die neuen Flyer herunterladen.

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9. Juni 2014

Arbeitseinsatz auf unserer Obstwiese bei hochsommerlichen Temperaturen

Am Samstag vor Pfingsten hatten sich bis zu zehn tapfere und ausdauernde Naturschützer auf der Obstwiese des BUND - Hilden eingefunden, um Gras zu mähen und die neu aufwachsenden Brombeeren klein zu halten.

Bei hochsommerlichen Temperaturen war es für Jung und Alt eine anstrengende Aufgabe, die sich letztlich aber gelohnt hat. Dies macht auch die Bilder deutlich, die während der Arbeit und einer Arbeitspause entstanden.

Leider sind in diesem Jahr Blüten und Fruchtansätze nicht so reichlich wie im letzten Jahr und dennoch hoffen wir auf genügende Ernte für einen wieder gelungenen "Hildener Apfeltag" im Herbst 2014.


Für weitere Bilder über natürliche "Bewohner" unserer Obstwiese empfehlen wir folgenden Link:

http://www.klausdeleuw.de/BUND/Obstwiese.html

 

 

18. März 2014

Die Hochwassergefahrenkarten sind veröffentlicht - hier Direktzugriff

Da die Suche auf der Website der Bezirksregierung nicht einfach ist, möchten wir hier den Direktzugriff ermöglichen. Klicken Sie jeweils auf den Link und warten Sie etwas ab, denn die PDF-Dateien sind ziemlich groß, aber dafür in guter Qualität: Hier zunächst ein Beispiel, denn für jeden räumlichen Bereich in HIlden wollen wir für je drei Gefahrenstufen Karten einstellen:

- Hochwasser häufig

- Hochwasser 100 (jährig)

- Hochwasser extrem

Hilden - Süd - Garather Mühlenbach - Bereich Karnap:

www.flussgebiete.nrw.de/img_auth.php/0/06/27374_GaratherMuehlenbach_A00_gk_hw_B001.pdf

http://www.flussgebiete.nrw.de/img_auth.php/5/5d/27374_GaratherMuehlenbach_A00_gk_mw_B001.pdf

www.flussgebiete.nrw.de/img_auth.php/0/0b/27374_GaratherMuehlenbach_A00_gk_nw_B001.pdf

Hilden - Mitte - Itterbach (diese links funktionieren leider nicht; deshalb bitte unter http://www.flussgebiete.nrw.de/index.php/HWRMRL/Gebietsansicht/Itter unter Blatt 2738_Itter_A00_B003 auf den Link klicken)

www.flussgebiete.nrw.de/img_auth.php/0/04/2738_ltter_A00_gk_hw_B003.pdf

www.flussgebiete.nrw.de/img_auth.php/c/c5/2738_ltter_A00_gk_mw_B003.pdf

www.flussgebiete.nrw.de/img_auth.php/c/c5/2738_ltter_A00_gk_nw_B003.pdf

 

 

 

 

 

28. September 2013

Hildener Apfeltag am 5. Oktober 2013

Am Samstag, 5. Oktober 2013 findet von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr auf dem Warrington-Platz / Ecke Axlerhof unser traditioneller Apfeltag statt. Wir berichten über unsere Arbeit auf der Obstwiese bei Haus Horst, geben Tipps rund um die Pflanzung alter Obstbaumsorten und präsentieren unsere diesjährige Ernte.

Die schönsten Äpfel werden zu Apfelkuchen und Apfelgelee in allen Variationen verarbeitet. Der Rest der Äpfel wird vor Ort mit bloßer Muskelkraft zu frischem Saft gepresst. Hierzu ist uns jede tatkräftige Unterstützung herzlich willkommen.

Außerdem gibt es die neusten Informationen zur CO-Pipeline und den am 5. November 2013 beginnenden Erörterungstermin in der Essener Grugahalle.

 

 

 

9. September 2013

Endspurt zur Offenlage Albert-Schweitzer-Gelände - auch am MUT-Stand erfolgreich

Trotz der Vielzahl an Infoständen zur Bundestagswahl und vieles mehr - wie Imker und Seniorenbeirat, die sich ebenfalls in der Innenstadt vorstellten, war das Interesse wieder groß an unserem dritten Infostand, am Samstag, 07.09. zur Offenlage der Bebauungsplanung zum Gelände an der Albert-Schweitzer- Schule.
Immer wieder schauten die Menschen erstaunt auf den Bebauungsplan der Stadt Hilden. Die intakten Schulgebäude mit einem Restbuchwert von mehr als 2,5 Millionen Euro sollen nach den Vorstellungen der Stadtoberen und einer knappen Ratsmehrheit einfach abgerissen werden und weit mehr 40 Bäume sollen der Bebauung zum Opfer fallen. Was mit den jetzigen Nutzern, der VHS und mehrere Vereine, geschehen soll, ist überhaupt nicht geklärt.

Deshalb haben mehr als 50 Besucher unseres Standes Einwendungen spontan verfasst oder unterzeichnet und viele weitere haben sich Flyer und Einwendungen mitgenommen.

Wie Sie selbst noch Einwendungen machen können, finden Sie im nächsten Artikel.
Machen Sie mit! Bis Montag, 16.09.2013 ist noch alles möglich!

28. August 2013

Offenlage Albert-Schweitzer-Gelände - Wieder Infostand!! - Ihre Bürger/innen Meinung ist gefragt

Die Offenlage des Bebauungsplanes 254 und der 46. Änderung des Flächennutzungsplanes geht noch bis zum 16.9.2013. 

Am Samstag, 7. September 2013 ab 10 Uhr auf dem Alten Markt wird MUT zusammen mit BUND, Grüne Lunge und HildensZukunft wieder Informationen zur Bauplanung geben und Einwendungen unterstützen und vorbereitete Einwände bereithalten.
Wer nicht die Gelegenheit hat, das vor Ort Angebot zu nutzen oder sich lieber selbst über das Internet eine Einwendung zusammenstellen möchte, kann den Einwendungsgenerator der MUT  frei nutzen. 

In der oben genannten Zeit können Sie Einwendungen gegen den Bebauungsplan und die Flächennutzungsplanänderungen beim Planungsamt des Rathauses, Raum 440 Uhr abgeben:

Montag und Freitag von 8 bis 12 Uhr, Dienstag und Mittwoch 8 bis 16 Uhr und Donnerstag 8 bis 18 Uhr.

Dort sind die Unterlagen einsehbar und Sie können vor Ort Ihre Einwendungen auch zu Protokoll geben. Nehmen Sie diese Möglichkeit wahr! Ihre Einwendung ist an keine Form gebunden. Es muss nur deutlich werden, dass sie sich auf den Bebauungsplanes 254 mit der 46. Änderung des Flächennutzungsplanes richtet und Sie müssen durch Angabe von Name, Adresse und Unterschrift erkennbar sein. Hier finden Sie eine Beispieleinwendung, die Sie mit Ihren Ideen zum Bebauungsplanes 254 und der 46. Änderung des Flächennutzungsplanes ergänzen können.

Ihre Einwendungen können sich beziehen auf:

- Abholzung zu vieler  Bäume

- Abriss der Schulgebäude, obwohl dies auch gemeinwohlorientiert z.B. als Kindergarten etc.
genutzt werden können

- Es sind keine Ersatzräume für die derzeit in den Gebäuden sich befindenden Vereine und die VHS Hilden/Haan vorhanden

- überstarke Verdichtung und Wegfall von einer im Flächenutzungsplan festgesetzten und weiter dringend benötigten Freifläche.

Zurzeit verteilen Mitstreiter der Grünen Lunge, des BUND und der MUT Flyer zur Verdichtung im Hildener Süden. Schauen Sie in Ihrem Breifkasten nach. Den Flyer finden Sie auch hier zum Download.

Möglichst viele Einwendungen bringen die Ratsfraktionen von CDU, SPD und Grünen hoffentlich dazu, den Flächenvielfraß in Hilden endlich zu stoppen!

21. Juni 2013

Hildener Wald als Windkraftstandort ungeeignet

Laut Rheinischer Post vom 21. Juni 2013 soll das noch nicht öffentliche Windenergiegutachten der Stadt Hilden zwei geeignete Standorte für Windenergieanlagen ausweisen: Der eine befindet sich im Südwesten am Oerkhaussee, der andere im Nordosten in der Nähes des Taubenbergs, beide in Waldgebieten.

Der BUND ist für einen ökologisch verträglichen Ausbau der Windkraft unter Berücksichtigung der berechtigten Ansprüche der Bevölkerung und der Notwendigkeiten des Klimaschutzes. In Hilden, der dicht besiedeltsten kreisangehörigen Gemeinde von NRW, können wir uns Windräder dort vorstellen, wo es bereits Vorbelastungen gibt, zum Beispiel entlang von Autobahnen oder in Gewerbegebieten. Die wenigen verbliebenen Freiflächen sind für uns aber Tabubereiche.

Mit dem Windenergieerlass wurde zwar die Möglichkeit geschaffen, Windenergieanlagen auch im Wald zu errichten. Dabei hatte die Landesregierung allerdings im Blick, dass es Gemeinden gibt, die einen extrem hohen Waldanteil haben. Hildens Waldanteil liegt mit knapp 25 Prozent unter dem Landesdurchschnitt. Wir liegen am östlichen Rand der waldärmsten Zone von ganz NRW. Daher hat unser Wald einen hohen Stellenwert – sowohl ökologisch wie für die Erholung der Menschen.

Außerdem muss bedacht werden, dass für die fällige Waldumwandlung auch Ersatzaufforstungen geleistet werden müssen – wo sollen die herkommen, ohne zum Beispiel Landwirten dringend notwendige Produktionsflächen zu nehmen?

Wir können uns daher nicht vorstellen, dass in Hilden Windkraftanlagen im Wald errichtet werden. Viel sinnvoller ist es bei uns, die vielen Dächer solar zu nutzen und dezentral mit Hilfe von Kraft-Wärme-Kopplung Strom zu erzeugen.

 

14. Mai 2013

BUND und Bürger informieren über HildensZukunft

Am 1. Juni 2013 werden BUND, Grüne Lunge und weitere naturinteressierte Bürgerinnen und Bürger über geplante Flächennutzungsplanänderungen und Bauverdichtungspläne in Hilden an einem Infostand auf dem alten Markt informieren.

Damit die Grünen Oasen in Hilden nicht geopfert werden, sollten sich alle betroffenen Hildener dagegen wehren.

Wie in Hilden Grünvernichtung abläuft, sehen Sie an dem Bild, das die "Freistellung" der Fläche hinter dem Alten Helmholtz zeigt.

An dem Infostand können Sie sich umfassend informieren.

 

 

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15. März 2013

1.500 Unterschriften allein im Hildener Süden gegen Totalbebauung

Hilden als dichtest besiedelte Stadt im dichtestbesiedelten Kreis Deutschlands ist schon seit Längerem stark bestimmt durch die Interessen der Baulobbyisten. Deshalb werden die Probleme mit dem Schutz von Bäumen, Freiflächen und Gemeinbedarfsflächen immer virulenter.

Seit dem letzten Jahr ist in Hilden Rita Hoff als neue Baudezernentin tätig. Statt sich mit den von Ihren Vorgängern und MitarbeiterInnen erarbeiteten und auch vom Stadtrat in Auftrag gegebenen Gutachten, wie Siedlungsdichtegutachten, Grünordnungsplan und Strategischem Stadtentwicklungskonzept zu beschäftigen und die dort gründlich geprüften Empfehlungen  für eine gute Stadtentwcklung Hildens zu bedenken, soll nach den vorliegenden Plänen geklotzt und maßlos versiegelt werden.

Trotz der Prognose rückläufiger Einwohnerzahlen - bis 2030 errechnete das Statistische Landesamt eine Rückgang auf den Stand des Jahres 1975 mit 52.000 Einwohnern - soll die Zahl der Wohnungen jetzt sogar auf fast 30.000 ansteigen. Damit wäre der Wohnungsbestand 2030 fast 50 Prozent höher als im Jahr 1975, wohlgemerkt bei der dann gleichen Einwohnerzahl von 52.000.

Hildens alte Gärten wurden und werden beiderseits der Gerresheimer Straße schon verbaut, als Planung stehen die genossenschaftlichen Freiflächen in dem Gebiet des Bauvereins auf der Versiegelungsliste. Dann soll auf dem Gelände der ehemaligen Sängerkirmes die "sogenannte Solarsiedlung" mit einer Schallschutzwand gegen Bahn und Wald geschützt werden und der öffentliche Freizeitweg soll gleich mit eingezogen werden. Und so soll es weitergehen?

Jetzt haben 1.500 Einwohner aus dem Hildener Süden ein Zeichen gesetzt. In den anderen Stadtteilen Hildens sieht es nicht anders aus. Eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern haben sich zusammengefunden, um die Probleme deutlich zu beschreiben und die aus Verwaltung und Rat kommenden Informationen verständlich für alle interessierten Hildener BürgerInnen aufarbeiten.

Schauen sie sich auch die folgende Internet-Seite ( HildensZukunft) an und beteiligen Sie sich im Sinne einer gesunden Stadtentwicklung.

Wir treffen uns immer am ersten Dienstag im Monat ab 19 Uhr im Bürgerhaus,

Mittelstraße 40, im Raum 34.

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24. Februar 2013

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2013

Der Silberreiher - ein eher seltener Gast am Elbsee

 

Wir laden Sie herzlich ein zur
diesjährigen Jahreshauptversammlung am

Dienstag,  05. März 2013 um 19:00 Uhr

in die Cafeteria des Bürgerhauses, Mittelstraße 40

und schlagen folgende Tagesordnung vor:

1. Genehmigung der Tagesordnung

2. Wahl der Versammlungsleitung und der Protokollführung

3. Berichte des Vorstandes und der Kassiererin

4. Bericht der Kassenprüfer

5. Entlastung des Vorstandes

6. Neuwahl des Vorstandes und der Kassenprüfer/Innen

7. Verschiedenes

Im Anschluss an den kurzen formellen Teil laden wir die BUND-Mitglieder und weitere
Interessierte zu Diskussion und Gedankenaustausch ein. 

Wir wollen dabei über Gutes und Schönes – wie die großartige Bürgerbeteiligung mit Einwendungen gegen die CO-Pipeline -  aber auch gerne über die weiter geplante Versiegelungspolitik in Hilden diskutieren.

Den Abend wollen wir bei einer Foto-Präsentation von unserem BUND-Mitglied
Norbert Maak zu Natur und Vogelwelt am Elbsee ausklingen lassen. 

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend mit Ihnen.

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Am Samstag, 25.08.2012 veranstaltet der ADFC Hilden seinen Gebrauchtfahrradmarkt ab 10:30 Uhr auf dem Warringtonplatz in Hilden. Dort können Sie ihr Fahrrad anbieten oder selbst ein Schnäppchen machen. 

Aber nicht nur das, denn dort haben Sie auch Gelegenheit, die 10 Punkte - Einwendung mit Ihrem Namen, Adresse, Datum und Unterschrift form- und fristgerecht zu unterstützen.


Wenn Sie noch mehr tun möchten, nehmen Sie einen oder mehrere Bögen mit und finden Sie weitere Unterstützer.

Wir danken Ihnen für Ihr Engagement!

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Hildener helfen Faltern

Landkärtchen (Frühlingsform)

Bauen Sie einen Schmetterlingsrastplatz!

Der Anblick eines Schmetterlings erfreut uns und macht gute Laune – kein Wunder, fliegen sie doch am liebsten an sonnigen Tagen. Doch so fröhlich und unbeschwert, wie es der gaukelnde Flug der Falter erwarten lässt, ist ihr Leben nicht. Die Suche nach passenden Lebensräumen mit Nektarpflanzen für die Falter und Futterpflanzen für die Raupen wird immer schwieriger.

Sie können helfen, indem Sie einen Schmetterlingsrastplatz anlegen.

Die BUND Ortsgruppe Hilden verteilt in den nächsten Wochen 400 Samentüten mit einer Blumen- und Kräutermischung. Sie besteht aus ein- und mehrjährigen Pflanzen, so dass Sie und die Falter lange Freude an Ihrem Rastplatz haben. Auch für Hummeln, Honigbienen und Wildbienen bieten die Pflanzen reichlich Nahrung.

Tipps zur Aussaat:

Der günstige Zeitpunkt ist von Februar bis Mai oder von August bis November. Ideal ist feuchte Witterung.

Bereiten Sie etwa 2 qm Aussaatfläche vor: befreien Sie die Oberfläche vom Aufwuchs, lockern und zerkrümeln Sie den Boden.

Streuen Sie die Samen auf und drücken sie leicht an -  nicht mit Erde bedecken!

Die Fläche darf 3 bis 4 Wochen nicht austrocknen, da die keimenden Samen sehr empfindlich gegen Trockenheit sind. Achten Sie auf Schnecken – sie können beträchtlichen Schaden anrichten.


Wenn Sie schon einen schmetterlingsfreundlichen Garten haben, machen Sie bei der jährlichen Schmetterlingsaktion des BUND mit. Mit Ihren Beobachtungen helfen Sie uns, Informationen über die aktuelle Verbreitung von Schmetterlingen zu sammeln. Näheres finden Sie hier auf den Seite des BUND Bundesverbands: 

http://www.bund.net/themen_und_projekte/abenteuer_faltertage/


17. März 2012

Jahreshauptversammlung am 27.März 2012

Tagesordnung zur diesjährigen Jahreshauptversammlung
der BUND Ortsgruppe Hilden

        am Dienstag,  27. März 2012 um 19 30 Uhr
        in der Cafeteria des Bürgerhauses, Mittelstraße 40

1. Genehmigung der Tagesordnung

2. Wahl der Versammlungsleitung und der
    Protokollführung

3. Berichte des Vorstandes und der Kassiererin

4. Bericht der Kassenprüfer

5. Entlastung des Vorstandes

6. Neuwahl der Kassenprüfer/innen

7. Verschiedenes


Im Anschluss an den formellen Teil wollen wir auf die jährliche Schmetterlingsaktion des BUND hinweisen und Tipps geben, wie jeder etwas für unsere Tagfalter tun kann. Birgit Wienert wird aus dem BUND - Landesarbeitskreis Wasser und den dortigen Themen berichten. Danach können wird in lockerer und gemütlicher Runde noch darüber sprechen.
Wir freuen uns auf einen vergnüglichen und interessanten Abend mit Ihnen.

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Der Schmetterling ist in die Rose verliebt
 
Von Heinrich Heine (1797-1856)

Der Schmetterling ist in die Rose verliebt,
Umflattert sie tausendmal,
Ihn selber aber, goldig zart,
Umflattert der liebende Sonnenstrahl.
 
Jedoch, in wen ist die Rose verliebt?
Das wüßt’ ich gar zu gern.
Ist es die singende Nachtigall?
Ist es der schweigende Abendstern?

Ich weiß nicht, in wen die Rose verliebt;
Ich aber lieb euch all:
Rose, Schmetterling, Sonnenstrahl,
Abendstern und Nachtigall.

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BUND Schmetterlingsaktion: "Volkszählung der Schmetterlinge"
26. Februar 2012

Fahren Sie mit zur Anti-Atom-Demo in Gronau


BUND und MUT stehen - wie im letzten Jahr – bereit, einen Bus nach Gronau zu organisieren.
Noch immer leiden die Menschen in Japan unter den Folgen der Atomkatastrophe. Dieses Leiden wollen wir wieder öffentlich machen und zum Jahrestag der Reaktorkatastrophe den Menschen in Japan weiter unsere Solidarität zeigen.

Auch wenn in Deutschland als Folge der dortigen Kernschmelze einige AKW abgeschaltet wurden, steht der Ausstieg aus der Atomenergie hierzulande immer noch aus.

Solange zehn Prozent aller AKW weltweit mit angereichertem Uranbrennstoff aus Gronau versorgt werden, kann von einem Ausstieg aus der Atomenergie auch hier in NRW keine Rede sein!

In Deutschland finden am 11.03.2012 Großdemos gegen die Atomkraft statt. Auch wir wollen dabei Zeichen setzen, Solidarität mit Japan zeigen und den Ausstieg aus der Atomkraft „mit den Füßen“ fordern.

Mitstreiter melden sich bitte verbindlich an bei:
Dieter Donner – 02103 65030 – dietersdonner [@] arcor.de oder
Ursula Probst – 02103 47816 – mail [@] muthilden.de

Voraussichtliche Kosten ca. € 15,00, Abfahrt Hilden Lindenplatz ca. 11:30 Uhr

Ablauf Demo in Gronau:
Start: 13.00 Uhr am Bahnhof Gronau
Ablauf: Auftaktkundgebung am Bahnhof in Gronau (ab 13.00 Uhr), anschließend Demonstrationszug zur Kundgebung vor dem Tor der Urananreicherungsanlage
Abschlusskundgebung: ab 16.30 Uhr vor dem Haupttor der URENCO

1. November 2011

BUND-Wettbewerb Allee des Jahres 2011: 2. Platz für eine Lindenallee - leider nicht unsere

Leider konnten wir mit der Lindenallee "An den Linden" nicht einen der ersten Plätze bei dem BUND-Wettbewerb "Allee des Jahres 2011" erreichen. Unsere Allee ist ja auch weniger als 100 Jahre alt und die Lindenallee in Bayern erreichte mit mindestens 350 Jahren den 2. Platz. Wir haben also noch sehr viel Zeit und viele Wettbewerbsjahre vor uns.

"Die Einsendung von Franz Bogner zeigt die Lindenallee zur Karolikapelle in Waldkirchen im Landkreis Freyung-Grafenau im unteren Bayerischen Wald. Der National Bayerischer Wald liegt ganz in der Nähe. Die Allee führt zu einer beliebten Hochzeitskapelle und ist nach Schätzungen mindestens 350 Jahre alt. Sie ist als Naturdenkmal geschützt und gehörte zum Rundweg der Gartenschau "Natur in Waldkirchen 2007."

13. September 2011

Hildener BUND-Apfeltag 2011 - Viel Los - Großer Erfolg und Danke

Unser Hildener Apfeltag 2011 war wieder mal ein überraschend riesiger Erfolg. Es war viel los, rund um die Reformationskirche und das Fabry-Denkmal auf dem Alten Markt in Hilden.

Wie auf der Collage zu sehen, waren Jung und Alt emsig bei der Sache und so können wir mit mehr als 200 Kuchenstücken, 250 Gläsern Saft und etwa 100 Gläsern Gelee wieder mal einen neuen Spendenrekord vermelden. 

Sogar Gäste aus Israel, drei junge Männer auf Deutschlandtour, waren so begeistert von der Atmosphäre auf dem Alten Markt in Hilden, dass sie  beherzt mitmachten , sich anschließend den selbstgepressten Apfelsaft schmecken ließen  und sich mit einem Erinnerungsfoto auf ihre Weiterreise begaben.

Herzlichen Dank an alle Helfer und Spender !

 

13. August 2011

Verschlechterungsverbot gerichtlich bestätigt

Am 03. August 2011 hat das Verwaltungsgericht den Planfeststellungsbeschluss zur "Verfüllung" eines Altrheinarms des "Tweestrom" in Kleve aufgehoben. Dieser Plan erlaube aus privatwirtschaftlichen Überlegungen eine  "Verschlechterung des ökologischen Zustandes eines Gewässers".
(http://www.vg-duesseldorf.nrw.de/presse/pressemitteilungen/21_110803/index.php)

Jetzt sollten Stadtrat und Stadtverwaltung in Hilden überdenken, ob sie sich einem solchen Verdikt auch für die geplante Bebauung im Grünstreifen der Itter aussetzen möchten.

Die Argumentation der Stadtverwaltung in der Sitzungsvorlage zum Aufstellungsbeschluss, dass sich die Situation der Itter sogar verbessern würde, wird eine objektive Gerichtsinstanz nicht teilen können. Denn gerade der derzeit noch planerisch festgelegte Schutzstreifen (siehe den untenstehenden Artikel) entlang der Itter soll den Bauinteressen geopfert werden.

2. Juli 2011

Schutz der Itter muss bleiben

Geht man so mit seinem Leitfluss um?

 

Weil die Stadtverwaltung die Planung im Schutzstreifen der Itter betreibt, haben wir die für den Schutz der Gewässer nach der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) zuständige Bezirksregierung eingeschaltet.
Wenn schon die örtlichen Planer sich nicht scheuen, das wichtigste Gewässer der Itterstadt Hilden schutzlos der Baulobby auszuliefern, dann sind die gesetzlich verpflichteten Stellen aufgerufen, diesen Schutz sicherzustellen.
Der BUND - Hilden hatte Mitte 2009 in einer umfangreichen Stellungnahme auf die Notwendigkeit hingewiesen, der Itter mehr Raum zu geben und Belastungen zurückzunehmen.
Über unsere Aktion sind auch die Stadt Hilden und der Kreis Mettmann informiert. Am 20. Juli 2001 findet in Haan-Gruiten eine Veranstaltung zur WRRL statt, zu der wir alle Fraktionen der Stadt Hilden eingeladen haben.

"Sehr geehrte Damen und Herren,

als Anlage sende ich Ihnen für den BUND Hilden den folgenden Fall eines sich anbahnenden, eklatanten Planungsfehlers, nämlich der 51.Änderung des FNP und des Bebauungsplanes 258 (VEP Nr. 16 siehe Anlagen)  in Hilden. Trotz der Einwendungen des BUND in der Bürgeranhörung vom 31.03.2011 wird diese Planung von der Stadt Hilden weiterverfolgt.
Dazu bitten wir, der entprechenden Planung der Stadt Hilden als übergeordnete Fachaufsicht zu begegnen. Gleichzeitig bitten wir, unsere Stellungnahme zur WRRL vom 15.06.2009 dazu heranzuziehen, die Sie in der Umsetzung der WRRL berücksichtigen wollten, um die Gewässersituation an der Itter zu verbessern und nicht weiter zu verschelchtern.

Ich bitte Sie, diese Anzeige an die zuständigen Dezernate weiterzuleiten und um eine zeitnahe Antwort, da ansonsten die Planung ungehindert in die falsche Richtung weiterzulaufen droht.

Mit freundlichen Grüßen

Dieter Donner, Sprecher im BUND Hilden und
Vorstand der BUND-Regionalgruppe Düsseldorf "

10. März 2011

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Itter im Hildener Westen
Itter im Hildener Westen

Die BUND Ortsgruppe Hilden lädt ein zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung am 

Dienstag, 22. März 2011 um 19.30 Uhr
in der Cafeteria des Bürgerhauses, Mittelstraße 40.

Im Anschluss an den formellen Teil begeben wir uns auf eine virtuelle Wanderung entlang der Itter von Haan bis zur Stadtgrenze Düsseldorf. Wir sehen, wie wir Hildener mit unserem wichtigsten Gewässer umgehen und möchten danach in lockerer Runde diskutieren, was besser werden kann.

Gäste sind herzlich willkommen!


 

2. Juli 2011

Schutz der Itter gefordert

Wegen der im Bild dargestellten Bebauungsplanung haben wir die für den Schutz der Itter nach der Wasserrahmenrichtliinie zuständige Bezirksregierung eingeschaltet und natürlich auch die Stadt Hilden  sowie die Kreisverwaltung Mettmann darüber informiert:

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Anlage sende ich Ihnen für den BUND Hilden den folgenden Fall eines sich anbahnenden, eklatanten Planungsfehlers, nämlich der 51.Änderung des FNP und des Bebauungsplanes 258 (VEP Nr. 16 siehe Anlagen)  in Hilden. Trotz der Einwendungen des BUND in der Bürgeranhörung vom 31.03.2011 wird diese Planung von der Stadt Hilden weiterverfolgt.
Dazu bitten wir, der entprechenden Planung der Stadt Hilden als übergeordnete Fachaufsicht zu begegnen. Gleichzeitig bitten wir, unsere Stellungnahme zur WRRL vom 15.06.2009 dazu heranzuziehen, die Sie in der Umsetzung der WRRL berücksichtigen wollten, um die Gewässersituation an der Itter zu verbessern und nicht weiter zu verschelchtern.

Ich bitte Sie, diese Anzeige an die zuständigen Dezernate weiterzuleiten und um eine zeitnahe Antwort, da ansonsten die Planung ungehindert in die falsche Richtung weiterzulaufen droht.

26. Februar 2011

Gut gelaunter Arbeitseinsatz

Gut gelaunt haben 10 BUND-Aktive die Arbeitssaison 2011 auf der Obstwiese eingeläutet. Zuerst wurden im Rahmen des Hildener Dreck-weg-Tags 6 Säcke Müll aus der näheren Umgebung aufgesammelt.

Anschließend widmeten sich die Helfer den wuchernden Brombeerbüschen auf der Obstwiese und rückten ihnen mit Sense und Heckenschere zu Leibe.

Zum Abschluss der Arbeiten unterstrich ein Rotkehlchen anschaulich, dass der Zeitpunkt für die Arbeiten ideal gewählt war.

Da sie noch vor Beginn der Brutsaison stattfanden, wurde die Vogelwelt nicht unnötig beunruhigt - im Gegenteil: das Rotkehlchen erkundete begeistert den frisch aufgetürmten Berg abgeschnittener Brombeeren, befand ihn wohl für "kinderstubentauglich" und begann gleich, ein Liedchen zu trällern.





Hilfe von Groß und Klein bei der Ernte
20. September 2010

BUND Hilden feiert Jubiläum - 15. Hildener Apfeltag

Am Samstag, 25. September 2010 findet von

10.00 Uhr bis 13.00 Uhr

 

in der Mittelstraße - der Hildener Einkaufstraße - vor dem Sparkassenneubau zum fünfzehnten Mal der Apfeltag statt.

 

Die Hildener Ortsgruppe des BUND bietet naturtrüben frischgepressten Apfelsaft,
Apfelkuchen und Apfelgelee aus eigener Herstellung an.

 

Das ungespritzte Obst stammt von der Obstwiese bei Haus Horst, die seit dem Jahr 1996 von den Naturschützern gepflegt wird.



25. August 2010

Hilden mit "neuem" strategischen Konzept

Hilden, Mittelstadt mit 56.000 Einwohnern und dichtest besiedelte Stadt im dichtest besiedelten Kreis Deutschlands, hat immer schon mit seinen Freiflächen und den Flächen für den Gemeinbedarf zu kämpfen. Immobilien und Bauen waren den Stadt-Architekten immer besonders wichtig und nahe. Jetzt im Zuge der Überarbeitung des aus 1993 stammenden Flächennutzungsplanes hat eine Planersozietät ein neues Strategisches Stadtentwicklungskonzept unter der Projektleitung des Planungsamtes der Stadt Hilden erarbeitet.
Basis ist die Prognose, dass Hilden bis 2025 einen Rückgang der Bevölkerung um 2.500 Leute erwartet, etwa 235 Einfamilienhäuser schon heute von über 80-jährigen und 1.689 Häuser von über 60-jährigen  bewohnt werden. Daraus leiten die Planer gute Voraussetzungen für einen erfolgreichen Generationenwechsel im Bestand ab. Diese Immobilien werden aber auch zunehmend auf den Markt drängen. 
So wird die Bestandspflege eine wichtige Aufgabe der zukünftigen Stadtentwicklung sein.
Es wurden dennoch 19 neue Wohnbauflächen untersucht, auf denen etwa 1.450 neue Wohneinheiten entstehen könnten. Dabei wurden nur wenige "Problemflächen" entdeckt. Allerdings empfehlen die Gutachter, bis zum Jahr 2025 mit einem "Zielgruppen-Mix" etwa 500 neue Wohneinheiten zu entwickeln.
Dies und eine Mahnung aus dem Gutachten sollten alle ernst nehmen und nicht wie die Empfehlungen des früheren Siedlungsdichtegutachten "beiseite" legen. In der Zusammenfassung steht im schonungslosen Klartext:
"Aufgrund der hohen Siedlungsdichte ist eine Nachverdichtung und Aufwertung des Wohnungsbestandes stets kritisch zu beleuchten. Neben der Qualität des Wohnraumes gewinnen Wohnumfeldqualitäten zunehmend an Bedeutung auf dem Wohnungmarkt. Auf die Bereitstellung wohnungsnaher Grün- und Freiflächen sowie die Bewahrung von städtebaulichen Charakteristika von Bestandsgebieten sollte besonderer Wert gelegt werden."

Das können wir nachvollziehen und erwarten auch, dass dies bei den anstehenden "politischen" überlegungen und Behandlungen Eingang findet. Problemfälle gibt es dazu genug, wenn wir an die Verdichtungs - und Abrisspläne des Bauvereins, an die Überplanung der Schulfläche am Wiedenhof, an den Bebauungsplan für das "Reichshofgelände", wo von 44 aufgelisteten Bäumen nur einer planmäßig geschützt werden soll, und an die sogenannte Solarsiedlung unter Einziehung eines öffentlichen Weges im Stadtteil Karnap an der Güterbahnstrecke denken, um nur einige Problemstellen zu nennen.

Ein erfreuliches Umdenken hat sich in letzter Zeit - auch durch zahlreiche, erhebliche Einwendungen aus der Bürgerschaft - allerdings auch gezeigt. So wurde nach mehr als 200 Einsprüchen die Freifläche bei Haus Horst aus der Planung genommen, an der Eichenstraße haben ca. 70  Anwohnereinwände ebenfalls dazu geführt, die Planung nochmals zu hinterfragen und auch das jetzt durch den Stadtentwicklungsausschuss angestoßene "Informations - und Moderationsverfahren" mit der Bürgerinitiative LOK sind Schritte in die richtige Richtung.

Wir wollen dies engagiert und interessiert begleiten in unseren Stellungnahmen  aber auch in der öffentlichen Diskussion.

30. April 2010

Wahlempfehlung

Zur NRW-Wahl am Sonntag, 9.Mai 2010 schließen wir uns der Wahlempfehlung der Duisburger COntra-Initiative an.

Und einen weiteren Hinweis geben wir gerne mit dem Kandidatencheck für die Wahlkreise Mettmann I und II:

http://www.bund-nrw.de/kandidatinnencheck/rp_duesseldorf/?district=36

http://www.bund-nrw.de/kandidatinnencheck/rp_duesseldorf/?district=37

Baseball-Sportplatz im Gewerbegebiet
von Claudia Roth, Februar 2010

  • Eine ökologisch und landwirtschaftlich wertvolle Ackerfläche im Hildener Westen sollte ursprünglich die neue Heimat für die Base- und Softballspieler der Hilden Wains werden




Baseball im Landschaftsschutzgebiet

von Dieter Donner, Januar 2009

Baseball wird als Freizeitsport schon länger im Hildener Osten gespielt. Als der dortige Sportplatz im Jahr 2007 einen Kunstrasen bekam, mussten die Baseballer weichen und es sollte schnell ein anderes Gelände gefunden werden...mehr

  • BUND Hilden kümmert sich um die Bäche

Wir haben uns in den vergangenen Wochen mit dem Zustand der Bäche in Hilden befassen. Die EU-Wasserrahmenrichtlinie sieht vor, dass alle Gewässer bis zum Jahr 2015 in einen guten Zustand zu versetzen sind. Die BUND-Ortsgruppe Hilden hat hierzu eine Studie verfasst, die sinnvolle und vor allem auch machbare Wege aufzeigt, um die Vorgaben umzusetzen. Die Studie kann hier eingesehen bzw. herutergeladen werden.

Itterhecht

Was in Hildens Umwelt und Natur so alles geschieht (oder auch nicht), darüber gibt unser Magazin "Der Itterhecht" Auskunft - als Printausgabe und (bald wieder) online.

1. März 2008

25 Jahre BUND Ortsgruppe Hilden

2008 feierte die BUND-Ortsgruppe Hilden ihr 25-jähriges Jubiläum. Einen chronologischen Überblick über die wichtigsten Aktionen gibt dieser Artikel, der in der BUNDnessel 1/09 erschienen ist.



12. Juli 2016

Umweltschutz mit Mia

Einleitung : Mia reicht es und jetzt muss etwas unternommen werden!

 

 

 

15. August 2016

Pausenfrühstück und regionale Lebensmittel

Als es zur großen Pause schellt stürmen alle aus dem Klassenraum. Mia packt ihr Frühstück aus. "Oh nein, schon wieder Erdbeeren im Winter. Die sind sicher nicht aus der Region." Sie denkt: "Ich muss unbedingt meine Eltern davon überzeugen, dass sie keine Erdbeeren und andere Sachen von weit her kaufen sollen. Dazu werde ich den Artikel, den ich im Internet gefunden habe meinen Elternvorlesen."Als Mia nach Hause kommt sucht sie stürmisch den Artikel im Internet und ruft:"Mama, Papa, ich muss euch dringend vorlesen warum ich keine Erdbeeren im Winter haben möchte." Die sagen: "Aber du magst doch so gerne Erdbeeren." "Ja,aber die Umwelt ist mir wichtiger." Daraufhin setzen die Eltern sich mit Mia an den Küchentisch und hören ihr aufmerksam zu: Warum man regionale Lebensmittel kaufen sollte. Erdbeeren aus Südafrika sind ökologischer Irrsinn. Müssen es wirklich der Spargel aus Griechenland, die Erdbeeren aus Südafrika, der Knoblauch aus China, das Lammfleisch aus Neuseeland sein? Oft ist das nicht nur aus offensichtlich ökologischer Sicht Irrsinn. Für mich zählt zu einem einfach bewussten Leben, möglichst regional und saisonal einzukaufen. Der Utopia Saisonkalender hängt schon seit längerem in meiner Küche.

Viele Verbraucher denken um. 

Auch immer mehr deutsche Verbraucher wollen wissen, woher die Nahrungsmittel 
kommen, die sie täglich konsumieren. Eine im August veröffentlichte repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov ergab, dass zwei Drittel der Befragten Obst und Gemüse aus ihrer Gegend bevorzugen, selbst wenn sie dafür in manchen Monaten Einschränkungen in Kauf nehmen müssen.

2. August 2016

3. Schulkopien - Recycling-Papierschont die Umwelt

In der Schule hat Mia als erstes Deutsch. Leon und ein paar Andere von Mias Klassenkameraden haben mal wieder ihre Bücher vergessen. Ihre Lehrerin Fr. Sturm muss ihnen jetzt schon das neunte mal die Seiten kopieren. Als Fr. Sturm mit den kopierten Seiten zurück kommt sieht Mia, dass Sie mehrere Seiten einseitig auf weißes Papier kopiert hat. "Ich finde es unmöglich, dass Sie immer alles kopieren. Die können ihren Kopf ja mal zusammen halten und die Bücher mitnehmen," sagt Mia. "Das ist doch nur Papier," sagt Fr. Sturm, "Das ist nicht schlimm!" "Nicht schlimm?" fragt Mia aufgebracht. "Nicht schlimm? Das ist wohl schlimm! Sehr schlimm sogar. Wissen Sie eigentlich wie viele Wälder für unseren Papierverbrauch sterben müssen?" "Nein. Das würde ich jetzt gerne genauer wissen."  
Mia:"Papier besteht zunächst aus Holz, und um Holz zu gewinnen, müssen Bäume gefällt werden. Der weltweite Bedarf ist schon so hoch, dass jeder dritte gefällte Baum zu Papier verarbeitet wird. Jährlich verschwinden dadurch etwa 15 Millionen Hektar Wald. Das sind alle zwei Sekunden ein Fußballfeld! Im Regenwald werden manchmal 700 Jahre alte Bäume für Papierprodukte gefällt, die bei uns irgendwann wieder im Papierkorb landen. Etwa die Hälfte des Materials für Papier, das bei uns benutzt wird, kommt aus Skandinavien (hauptsächlich Finnland). In den Wäldern dort leben zum Beispiel Braunbären und Luchse, die mit den Wäldern auch ihre Heimat verlieren. Ein weiterer großer Teil des Materials (Zellstoff) kommt aus Kanada, wo sogar in Schutzgebieten für Grizzlybären abgeholzt wird. Neben Südamerika fallen auch auf der indonesischen Insel Sumatra viele Baumriesen für billiges Papier. Dadurch schwindet der Lebensraum der Orang-Utans, Gewässer werden verschmutzt und Menschen aus ihrem Wald vertrieben." (Quelle: Internetseite Abenteuer-Regenwald.de) Mia: "Wenn man schon kopiert, dann sollte man wenigstens Recycling Papier benutzen und nicht einseitig kopieren, um Papier zu sparen und damit Wälder zu schützen." "Recycling Papier ist aber rau und sieht nicht schön aus und man kann nicht mit dem Füller drauf schreiben", ruft Leon in die Klasse.

18. Juli 2016

Mit dem Auto oder mit dem Fahrrad zur Schule?

 

"Ab in die Schule!" ruft Mias Mutter und zieht sich die Jacke an.
Mia sagt: "Ich komme. Fahren wir mit dem Fahrrad oder mit dem Auto?"

"Natürlich mit dem Auto. Das ist schneller und gemütlicher.""Aber Mama das Auto stößt doch viel zu viel C02 aus!""Was ist denn das für ein Quatsch, Mia?" "Komm Mama ich kläre dich auf!"

12. Juli 2016

Zu Mias Geburtstag- Palmöl und wie zu vermeiden?

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