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Kreisgruppe Mettmann

Hilden

Hilden hält einen zweifelhaften Rekord: Unter Deutschlands kreisangehörigen Städten ist es die dicht besiedeltste Gemeinde bundesweit! Nirgendwo sonst wohnen mehr Menschen je Quadratmeter Stadtgebiet. Und so prägen die Folgen von dichter Bebauung, Wohn- und Gewerbegebietsplanung, Straßenbau- und Infrastrukturvorhaben, Lärm und Luftqualität einen Großteil der Aktivitäten im Umweltschutz. Die zurückgedrängte Natur behauptet sich in Nischen und am Stadtrand. Immer mehr Bewohner*innen stellen fest, dass ohne sie die Lebensqualität verloren geht, und setzen aktiv für ihren Erhalt ein.

Erfolgreicher Hildener Apfeltag 2018 - Ernte dank Ehrenamt

Viel los beim Apfeltag - Foto BUND Hilden

Die Hildener Ortsgruppe des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) veranstaltete ihren diesjährigen Apfeltag am Samstag, 8. September 2018 von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr auf der Mittelstraße / Höhe Alter Markt. Die Naturschützer berichteten über ihre Arbeit auf der Obstwiese bei Haus Horst, gaben Tipps rund um die Pflanzung alter Obstbaumsorten und präsentierten ihre diesjährige Ernte.

Ein Teil der Äpfel wurde zu Kuchen und Gelee verarbeitet, der Rest vor Ort zu frischem Saft gepresst und gegen Spende abgegeben.

 

Außerdem standen die Aktiven des Natur- und Umweltverbands für alle Fragen rund um den Umwelt- und Naturschutz in Hilden zur Verfügung, so zum Beispiel zu den aktuellen Entwicklungen bei der CO-Pipeline und zum geplanten achtspurigen Ausbau der Autobahn A 3.   

BUND mit 20 Helfer*innen im Einsatz gegen Drüsiges Springkraut

Nach der Arbeit das Vergnügen und Plaudern über die Erfolge Foto: BUND Hilden

 

BUND beseitigte Drüsiges Springkraut im Hildener Stadtwald 

Der BUND Hilden hatte gerufen und 20 Helfer*innen kamen, um in Abstimmung mit der Stadt Hilden das Drüsige Springkraut (auch Himalaya- oder Indisches Springkraut genannt) zu entfernen. Die Pflanze breitet sich an einigen Stellen im Hildener Stadtwald stark aus. Sie könnte ohne diesen Einsatz schnell große Flächen besiedeln und konkurrenzschwächeren und seltenen Pflanzen den Lebensraum streitig machen. 

Auf den Flächen, die wir im letzten Jahr schon bearbeitet hatten, wurde Nachsorge betrieben und der meist kleine "Nachwuchs" beseitigt. 

Die Pflanzen ließen sich leicht und gefahrlos von Hand herausreißen. Da sie aber oft im feuchten Boden, am Bachufer und zwischen Brennnesseln und Brombeeren stehen, waren feste Schuhe oder Stiefel, lange Hosen und Arbeitshandschuhe sehr nützlich.

Zum guten Schluss waren weitere, größere Flächen von Springkraut befreit und bei Saft, Wasser und Kuchen konnte noch etwas über den gemeinsamen Erfolg geplaudert werden.   

 

 

Hilden blüht auf für Bienen und Co.

 (Claudia Roth)

Fachleute beobachten seit Jahren einen Rückgang von Insekten aller Art. Und auch in Hilden werden die Flächen, auf denen sich Schmetterlinge, Wildbienen, Netzflügler und Käfer ungestört entwickeln können, immer weniger.

Deswegen haben wir in diesem Jahr die Aktion "Hilden blüht auf für Bienen und Co." gestartet.

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