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Kreisgruppe Mettmann

Monheim am Rhein

Die Stadt kann keinen einzigen Bach, dafür aber den Rhein für sich beanspruchen. In Sichtweite des Chemparks Dormagen erstrecken sich einzigartige Auen- und Altrheinlandschaften. Die Stadt ist wohlhabend und kann sich Vieles leisten - ein gedankenloser Verbrauch von Grund und Boden sollte nicht dazu gehören.

Wie weiter am Kielsgraben?

Abgrabungsgelände "Am Kielsgraben" in Monheim am Rhein  (C. Roth)

Seit vielen Jahren wird am Kielsgraben zwischen Monheim und Baumberg auf etwa zehn Hektar Fläche eine Abgrabung betrieben. Das Werksgelände ist eingezäunt - ein Glückfall für seltene Vögel, die hier weitgehend ungestört brüten und rasten können. Bis Ende 2024 soll der Kiesabbau beendet und das Gelände wiederhergerichtet sein. Doch wie die Rekultivierung erfolgen soll, darüber gibt es mittlerweile unterschiedliche Vorstellungen. Die genehmigten Pläne aus dem Jahr 2002 tragen dem Umstand Rechnung, dass die Fläche der letzte verbliebene Korridor zwischen Rheinvorland und Knipprather Wald ist. Hat der Rhein Hochwasser, können Wildtiere über dieses Gebiet aus den Rheinauen ins Hinterland flüchten. Dazu soll das Grünband erhalten bleiben und ein ökologisch differenzierter Freiraum geschaffen werden.

Die Stadt möchte hier lieber Sportstätten sehen und verfolgt diese Pläne seit vielen Jahren mit einem Bebauungsplanverfahren. Die Kreisverwaltung Mettmann zeigt sich offen und ist bereit, den Natur- und Artenschutz für noch mehr Bebauung zu opfern.

Dagegen wendet sich der BUND und fordert, diese wichtige Fläche dauerhaft bebauungsfrei zu halten.

 

 

 

 

 

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